Katholische Kirche : Beichte im VW-Bus

Dass eine Beichte nicht immer in einem engen, dunklen Raum, inklusive einer Trennwand ablaufen muss, zeigt Pater Herrmann-Josef Hubka regelmäßig mit seinem „Beichtmobil“.

In einem VW-Bus empfängt er seine Gäste an einem Tisch mit Bibel, Kreuz und Kerze. Seit sechs Jahren ist er damit in Deutschland unterwegs und am 27. März kommt er zum Tourabschluss zum zweiten Mal nach Berlin. Von 10 bis 18 Uhr hat jeder auf dem Ludwigkirchplatz in Wilmersdorf die Möglichkeit, die Beichte abzulegen oder dem Pater einfach nur sein Herz auszuschütten. Dabei spiele es keine Rolle, welchem Glauben man angehöre. André Stiefenhofer, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, hat den Pater bei seiner Reise schon oft begleitet. Auch wenn einige sich zunächst über das Projekt lustig machen würden, sei die Resonanz insgesamt gut. Sowohl Katholiken als auch Nichtgläubige und unregelmäßige Kirchengänger würden das Angebot gern nutzen. Teilweise hätten die Menschen sogar schon Schlange vor dem VW-Bus gestanden. Das Projekt untersteht dem katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“. Schirmherr ist der Bischof von Augsburg, Walter Mixa. vie

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