Stadtleben : Meisterköche schön gerührt

Stefan Hartmann

, 31, (Hartmanns Restaurant, Kreuzberg) ist der „Berliner Meisterkoch 2008“. Das gab die Jury, die den Titel alljährlich im Auftrag der „Partner für Berlin“ vergibt, gestern bekannt. Hartmann, der seit Februar 2007 sein Restaurant in der Fichtestraße hat und letztes Mal zum „Aufsteiger des Jahres“ gekürt wurde, setzte sich damit gegen starke Konkurrenz wie Christian Lohse oder Marco Müller durch. Zur „Aufsteigerin des Jahres“ wählte die Jury Sonja Frühsammer, 39 (Frühsammers Restaurant, Grunewald). Brandenburger Meisterkoch wurde Steffen Johst (Speckers Landhaus, Potsdam). Außerdem vergab die Jury wieder zwei Preise für das Servicepersonal: Anton Stefanov (Berlin-St.Moritz) ist „Maitre des Jahres“, Rakhshan Zhouleh (Vitrum, Ritz-Carlton) „Sommelier des Jahres“. Neu unter den Auszeichnungen ist der Sonderpreis für „gastronomische Innovation“. Er fiel an Willy Weiland, den Generaldirektor des Hotels Intercontinental. Gewürdigt wird damit sein besonderer Einsatz für die Berliner Gastronomie, der sich in der couragierten Gründung des Dachrestaurants „Hugos“ und seiner langjährigen Arbeit als Präsident des Hotel- und Gaststättenverbands zeigte.

Die Bekanntgabe fand gestern in standesgemäßem Ambiente statt: in der Bankettküche des Hotels Intercontinental. „Aufsteigerin“ Sonja Frühsammer vergoss, als der Juryvorsitzende Dieter Großklaus ihr gratulierte, ganz gerührt Freudentränchen. Die Auszeichnung, sagt sie, zeige ihr, „dass wir mit unserem Team auf dem richtigen Weg sind“. „Meisterkoch“ Stefan Hartmann strahlte vor Glück. „Wir arbeiten viel mit Herz“, sagte er. „Und ich glaube, das war auch eine Herzensentscheidung der Jury.“ Tagesspiegel-Lesern sind Hartmann und Frühsammer bekannt: Sie sind zwei von sechs Spitzenköchen aus unserer Sommerserie. bm /lei

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