Mitte : Künstler fordern Erhaltung des Schokoladens

10.02.2012 20:45 Uhr

Die Berliner Lesebühnen haben sich jetzt mit einem ironischen Offenen Brief an die Öffentlichkeit gewandt. Mehr als 50 Berliner Künstler setzen sich darin für die Erhaltung des Schokoladens ein.

Mehr als 50 Künstler aus Berlin fordern in einer Erklärung die Erhaltung des von der Räumung bedrohten alternativen Wohn- und Kulturprojekts „Schokoladen“ in Mitte. Zu den Unterstützern gehören Autoren wie Judith Hermann, Wladimir Kaminer und Jakob Hein sowie der Liedermacher Manfred Maurenbrecher, wie die Berliner Lesebühnen am Freitag mitteilten. Sie beklagen, dass es in der Hauptstadt kaum noch Orte für Künstler gebe, an denen etwas Kreatives entstehen könne.

Der „Schokoladen“ soll nach einem Urteil des Landgerichts Berlin am 22. Februar geräumt werden.

Nach Angaben von Anwalt Moritz Heusinger, der den Verein „Schokoladen“ vertritt, wurde Berufung gegen das Urteil eingelegt. Den offen Brief zum Nachlesen finden Sie hier. (dapd)

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