Musikvideo : U2 drehen Video auf Museumsinsel

Die Rocker von U2 haben auf der Friedrichsbrücke in Mitte Aufnahmen für ihr neues Musikvideo gemacht. Die Band ist immer wieder in der Stadt, nicht nur zu den Konzerten im Olympiastadion.

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U2 auf der Friedrichsbrücke. Durchs Bild schlendern auch Passanten. Foto: Juliane Thoß
U2 auf der Friedrichsbrücke. Durchs Bild schlendern auch Passanten. Foto: Juliane Thoß

Eben noch auf der Bühne in Brasilien, nächste Woche in Mexico City – und zwischendurch mal kurz auf der Museumsinsel: Die Rocker von U2 haben auf der Friedrichsbrücke in Mitte Aufnahmen für ihr neues Musikvideo gemacht.

Bono, The Edge, Larry Mullen jr. und Adam Clayton liefen am Montagmittag entspannt über die Brücke, am Rand stand der Regisseur, ein Kamerateam drehte – die vielen Fußgänger wurden gebeten, mal kurz zu warten, was offenbar nicht alle machten, sie wollten vielleicht eine kleine Nebenrolle spielen im Video. Ein paar Schritte entfernt parkte ein grasgrüner Trabi: Mit dem ließ sich Bono vom Dom zur Brücke fahren. Auch der Wagen spielt im Video eine Rolle. Der Trabant war eine kleine Anspielung an vergangene Zeiten, als die Weltstars kurz nach der Wende 1990 nach Berlin kamen, um einige Songs ihres Albums „Achtung, Baby!“ in Kreuzberg aufzunehmen.

Jetzt, 20 Jahre nach Erscheinen des Albums, besuchten die Iren noch mal Stationen ihrer damaligen Berliner Zeit. Mehrere Wochen hatten sie damals in der Stadt verbracht und sich privat bei Freunden einquartiert. Neben den Hansa-Studios in der Köthener Straße sollen sie auch immer wieder den damals im Haus beheimateten Pub „Falstaff“ besucht haben. Auch an diesem Montagabend kehrte zumindest Bassist Adam Clayton zu den Hansa-Studios zurück: Er wurde im italienischen Restaurant, das sich jetzt unter den Studios befindet, gesehen.

Die Band ist immer wieder in der Stadt, nicht nur zu den Konzerten im Olympiastadion. Unter Berliner Fans unvergessen ist auch Bonos Begrüßung 2004 bei Daimler-Chrysler am Potsdamer Platz, wo er sich mit Vertretern des deutschen Aktionsbündnisses gegen Aids und Organisationen zur Armutsbekämpfung in Afrika getroffen hatte. Zur Begrüßung sagte er: „My name is Bono and I am a rockstar.“ Tanja Buntrock

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