Open-Air-Party : Silvester in Berlin

Zum Jahreswechsel ist Berlin noch einmal für einen Rekord gut, allerdings einen vertrauten: Wieder findet die weltgrößte Silvester-Open-Air-Party hier statt. Auf der Silvester-Partymeile spielen diesmal ein Ex-Genesis-Sänger, Jürgen Drews und Die Atzen.

Eva Kalwa
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Duo aus Berlin. Die Atzen treten auf der Hauptbühne auf. -Foto: Frank Zimmermann/promo

 Im 15. Jahr der Großveranstaltung werden erneut mehrere hunderttausend Besucher auf der Festmeile zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule erwartet. „Insgesamt rechnen wir am 30. und 31. Dezember mit einer Million Besucher“, sagte Rainer Wohlthat von der Silvester in Berlin GmbH bei der gestrigen Pressekonferenz in der DZ-Bank am Pariser Platz.Wie in den Jahren zuvor bieten mehrere Diskozelte und Großleinwände, drei Bühnen, etwa 200 Gastronomiestände, ein Riesenrad und das große Feuerwerk den Gästen aus aller Welt auf über zwei Kilometern ein buntes Programm.

Doch eine große Veränderung gibt es: Erstmals wird die Hauptbühne auf dem Platz des 18. März nach hinten offen gestaltet sein. So sollen Besucher und Fernsehkameras einen ungehinderten Blick aufs Brandenburger Tor haben und das Wahrzeichen der Stadt als Teil des Gesamtkonzepts erleben. „Wir haben uns vom U2-Auftritt Anfang November inspirieren lassen, die Besucher dürfen gespannt sein“, sagt Wohlthat.

Die Feierlichkeiten starten am 30. Dezember um 14 Uhr. Bis 21 Uhr haben an diesem Tag die Verkaufsstände, das Riesenrad und die Diskozelte geöffnet. Auf den drei Bühnen am Brandenburger Tor, am Kleinen sowie am Großen Stern – wo einen Abend später der Ex-Genesis Sänger Ray Wilson auftreten soll – gibt es am 30. nur Tonproben. Tags darauf geht es auf der Straße des 17. Juni um 12 Uhr weiter, das Bühnenprogramm beginnt zwischen 17 und 18 Uhr, offiziell Schluss soll gegen 5 Uhr morgens sein. Zu den Künstlern auf der Hauptbühne zählen die Briten Right Said Fred, das Berliner Duo Die Atzen – sie hatten in diesem Jahr den bundesweiten Hit „Das geht ab“ –, Jürgen Drews und Olaf Henning.

Autofahrer müssen bereits ab dem 27. Dezember mit Beeinträchtigungen rechnen. Ab 6 Uhr werden die Straße des 17. Juni zwischen Großem Stern und Brandenburger Tor sowie die Ebert- zwischen Behrens- und Scheidemannstraße gesperrt sein. Am 31. Dezember ab 12 Uhr sind auch John-Foster-Dulles-Allee, Scheidemann- und Paulstraße sowie die Dorotheenstraße zwischen Wilhelmstraße und Spreeweg nicht mehr befahrbar. Für die Sperrungen sorgen 600 Polizeibeamte. Ebenso viele Ordner und 300 medizinische Hilfskräfte sind im abgesperrten Innenbereich eingesetzt. Feuerwerkskörper und Glasflaschen sind dort verboten, Plastikflaschen seien kein Problem, sagt der polizeiliche Einsatzleiter Gunnar Berndt. Wer einen Platz im Partybereich ergattern will, sollte nicht sehr spät kommen: „Bis 21 Uhr stehen die Chancen ziemlich gut“. Eva Kalwa

Mehr Informationen im Internet

unter www.silvester-berlin.de

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