Palazzo : Wodarz baut um, Lohse kocht

Im Herbst kommt Hans-Peter Wodarz mit seinem "Palazzo" zum Hauptbahnhof, das ist ein ziemlich feststehendes Ritual. Und damit es nicht langweilig wird, baut der Amüsiermeister immer mal wieder um.

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Wodarz -Foto: Kai-Uwe Heinrich

Die Premiere am 13. November findet also in diesem Jahr ohne die singenden Kellner statt, die nach Stuttgart weitergereicht wurden. Das neue Berliner Programm konzentriert sich wieder stärker aufs klassische Varieté, und auch dem Essen kommt besondere Bedeutung zu. Denn Wodarz hat zwei der vier Gänge vom Berliner Zwei-Sterne-Koch Christian Lohse (Fischers Fritz, Hotel Regent) konzipieren lassen: Dessen Onsen-Ei, exakt 42 Minuten bei exakt 63 Grad gegart und anschließend knusprig gebacken, soll zusammen mit provenzalischem Kartoffelstampf und einem Scampo in Hummersauce einen Höhepunkt der gepflegten Nahrungsaufnahme bilden. Hinterher, das ist klar, folgt die obligatorische Wodarz-Ente, zu der der Berliner Starkoch keinen so innigen Draht hat. Gespielt werden soll bis mindestens Ende Februar, die Buchungen liegen, wie es gestern hieß, bereits auf dem Doppelten des Vorjahresstandes (Informationen: www.palazzo.org).bm

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