Restaurant : 20 Jahre „Kolk“ in Spandau: Klaus-Dieter Richter feiert Jubiläum

20 Jahre erfolgreich mit einem Restaurant weit außerhalb der City – das ist ein kleines Kunststück in unruhigen Zeiten, die nicht zum Geldausgeben verlocken.

Klaus-Dieter Richter hat es vollbracht mit seinem Spandauer „Kolk“, dem unumstritten ersten Haus am Platze. Am heutigen Dienstag wird gefeiert. Richter, der seit acht Jahren auch Vizepräsident des Hotel- und Gaststättenverbands Berlin ist, wagte den mutigen Schritt nur wenige Tage nach dem Mauerfall: Er machte aus dem alten Spritzenhaus in der Oranienburger Vorstadt das später als Gemüseladen, Fahrrad- und Radiogeschäft genutzt worden war, ein rustikales Restaurant mit guter deutscher Regionalküche, aber ohne Gourmet-Ambitionen. Begonnen hatte Richter seine Unternehmerkarriere schon 1979, drei Jahre, nachdem er zusammen mit seiner Frau Gabriele und seinen Eltern im Kofferraum eines Autos in zwei Fahrten aus der DDR geflüchtet war. Alle vier führen den Familienbetrieb noch heute gemeinsam, und sie haben sich einen großen Stammkundenkreis erworben. 2008 wurde das Restaurant in der Altstadt im Wettbewerb „Sunny Side of Berlin“ zur beliebtesten Außengastronomie der Stadt gewählt. bm

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