Schwimmhalle Finckensteinallee : Die Geschichte

Tauglich für Olympia

Die Schwimmhalle Finckensteinallee hat mit 50-mal-25-Meter-Becken olympiataugliche Ausmaße. Sie steht auf dem Gelände der ehemaligen preußischen Hauptkadettenanstalt, die 1878 als Offiziersschule eröffnet wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Kadettenanstalt in eine normale Schule umgewandelt, in der NS-Zeit residierte hier die SS-Leibstandarte Adolf Hitler. Einige Neubauten wurden vorgenommen, wie die Schwimmhalle, und vorhandene wilhelminische Gebäude abgerissen.

Einzug der US-Army
Nach dem Krieg übernahmen zunächst die russischen Militärs das Gelände, im Juli 1945 zogen dann die US-Streitkräfte ein und nannten die Kasernen später Andrews Barracks. Jetzt wird das Gelände vom Bundesarchiv genutzt, das hier einen zentralen Archivstandort aufbaut.

Berlin redet mit
Die Schwimmhalle wurde aus dem Gelände ausgegliedert und dem Land Berlin übertragen, allerdings ohne Liegewiese und Eingangsbereich. Die Bäderbetriebe versuchen nun, mit dem Bundesarchiv zu kooperieren, um wenigstens Platz für Besucherparkplätze zu schaffen. loy

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