Stadtleben : STAATSOPER OPEN AIR

OPER GRATIS



Zum dritten Mal feiert die Staatsoper am Wochenende ihren Saisonbeginn, indem sie eine Inszenierung und ein Konzert nach draußen auf den Bebelplatz überträgt. Die Berliner müssen dank Sponsor BMW nichts zahlen. 45 000 Besucher kamen im vergangenen Jahr.

WAGNER ZUM AUFTAKT

Mit „Tristan und Isolde“ ist kein Leichtgewicht und schon gar kein kurzes Werk angesetzt. Aber Daniel Barenboim, der die Staatskapelle dirigiert, ist überzeugt: „Das Publikum wird mental bis zum Ende dabeibleiben“. Natürlich sei die Akustik auf dem Bebelplatz nicht mit der eines Saals zu vergleichen, aber einmal im Jahr würde er solche Aufführungen voll und ganz befürworten: „Das ist ein zutiefst humanistisches Statement, wahrlich Oper für alle.“ Das Statement wird es in dieser Spielzeit sogar zwei Mal geben, denn die Saison soll Anfang Juni – vor dem Umzug ins Schillertheater – mit einer Open- Air-Übertragung von Tschaikowskys „Eugen Onegin“ beendet werden. (uba)

- Sonnabend, 17 Uhr, „Tristan und Isolde“ Sonntag, 16 Uhr, „Romeo und Julia“-Ouvertüre und Symphonie Nr. 5 e-Moll von Peter Tschaikowsky

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