STADTGESPRÄCH : Zu Hertha? Zu Olympia? Oder zum Tatort?

Es ist das Wochenende des Sports – mit DFB-Pokalfinale und Fanmeile im Tiergarten. Wer sich hingegen lieber selbst sportlich betätigen will, sollte am Sonntag um 14 Uhr zur Friedrichstraße 129 radeln. Da beginnt die Fahrradtour „Sportstadt Berlin“ in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Deutsche Sportgeschichte, für 11,50 Euro. Jörg Zintgraf, Geschäftsführer des Veranstalters „Statt-Reisen Berlin“, sagt, wohin es so geht.

Und, wohin geht’s so?

Wir besuchen die Wurzeln von Hertha BSC, fahren zur „Plumpe“, dem alten Stadion am Bahnhof Gesundbrunnen. Wir radeln zum Poststadion in Moabit, das eine Rolle unter den Nazis gespielt hat und …

… geht’s denn nur zu den Fußballstadien?

Nein, wir zeigen auch die Orte, die für Olympia 2000 in Berlin gebaut wurden, die Max-Schmeling-Halle etwa. Oder das Areal, wo einst das Stadion der Weltjugend stand, das für die Olympiapläne abgerissen wurde. Wir radeln zu Orten, wo mitten in der Stadt Sport getrieben wird, wo die Menschen Golf spielen, joggen, wo sie tanzen, wie etwa am Senefelder Platz. Und wir schauen uns Plätze an, wo die Fußball-WM übertragen wurde.

Also gibt’s während der Tour auch zwei, drei Sportmollen in der Kneipe.

Nein. Wir sind zwar drei Stunden unterwegs, aber dafür bleibt keine Zeit.

Und wer nicht zu Sportstätten radeln will?

Der kann zum Beispiel am Sonntag an unserem Spaziergang zu den „Tatort“- Drehorten in Berlin teilnehmen. Wir treffen uns um 14 Uhr am Hauptstadtstudio der ARD, an der Wilhelmstraße. Das Fahrrad kann man zuhause lassen – festes Schuhwerk hingegen nicht! AG

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