STADTLICHTER STADTMENSCHEN : Ein gefährlich schwarzer Saft

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Neil Young in der Zitadelle.

Der kanadische Rockmusiker Neil Young hat seine für den Sommer geplante Deutschlandtournee ausgeweitet und tritt jetzt auch in Berlin auf. Wie gestern bekannt gegeben, findet das Konzert am 19. August in der Zitadelle Spandau statt. Karten kosten 74 Euro, der Vorverkauf hat begonnen. Insgesamt gibt Young nun vier Deutschlandkonzerte in diesem Jahr. sel

Mehr als nur Fischbrötchen.

Nach einer großen Eröffnungsparty, zu der Backunternehmer Heiner Kamps 150 Gäste geladen hatte, darunter zahlreiche Fernsehprominente und Unternehmer, ist das Strandhaus in der Alten Potsdamer Straße 1 am Potsdamer Platz vom heutigen Mittwoch an täglich von 10 bis 23 Uhr fürs fischfreundliche Publikum geöffnet. Konzipiert ist das Lokal als maritimer Szenetreff mit Strandgefühl und allem, was Fischfans zwischen Austern und Zander bekömmlich finden. Dazu zählen auch französische Weine und Surf-’n’-Turf-Spezialitäten mit Fisch und Fleisch. Bi

Straßentheater in Kreuzberg.

Von Freitag bis Sonntag findet auf dem Mariannenplatz das „Internationale Straßentheater-Festival“ statt. Auf fünf Bühnen treten 200 Künstler auf. Am Freitag von 15 bis 23 Uhr, am Sonnabend von 11 bis Mitternacht, am Sonntag von 11 bis 21 Uhr. Weitere Informationen gibt es im Internet unter der Adresse www.berlin-lacht.com. sel

Die einen lieben es, die anderen ziehen bereits beim Wort Lakritz ein langes Gesicht. Die 120 Gäste des „Black Dinner“ im Hamburger Bahnhof mussten schon sehr lakritzbegeistert sein. Denn das von den beiden Sterne-Köchen Björn Freitag und Juan Amador aufgetischte fünfgängige Menü war – vom Spargel mit Jakobsmuscheln bis hin zum Sauerbraten vom Steinbutt – mit dem schwarzen Saft versetzt, aus dem diese herbe Süßigkeit besteht. Der Mut auch weniger lakritzbesessener Teilnehmer wurde jedoch belohnt. Der aus Süßholz gewonnene Stoff erwies sich als so vielseitig, dass es nur eine Frage der Zeit sein kann, bis das erste Kochbuch auf den Markt kommt.

Das Black Dinner, zu dem der Lakritzhersteller Katjes und der Düsseldorfer Kunstberater Helge Achenbach in die Räume von Sarah Wiener im Hamburger Bahnhof eingeladen hatten, war damit ein Erfolg. Artconsulter Achenbach, der in seiner Heimatstadt das Restaurant Monkey’s unterhält, hatte zuvor seine Idee eines Themenessens im Rheinland ausprobiert. Dort hatte die Sammlerin und Industriellengattin Gabriele Henkel die Tische mit kiloschweren Lakritzblöcken dekoriert, an denen Berliner Prominenz nun dinierte: Gesine Schwan mit Alfred Biolek, der russische Botschafter Vladimir Kotenev mit Schlösser- und Gärtendirektor Hartmut Dorgerloh, die Dresdner Maler Frank Nitsche und Eberhard Havekost, die Berliner Galeristen Rudolf Kicken, Rudolf Zwirner und Bruno Brunnet.

Ganz vorne, gleich beim dauerhaft eingespielten Katjes-Werbefilm, saß neben dem Papa von Heidi Klum „Germany’s Next Top Modell“ von 2006, Lena Gercke. Im Werbetrailer streicht sie über Dächer und räkelt sich katzengleich nach dem Genuss der kleinen schwarzen Süßigkeit. Als Dinner-Gast hatte sie passenderweise das kleine Schwarze an. NK

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