STADTLICHTER STADTMENSCHEN : Geldregen im Kabarett Distel

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Schautraining mit Klitschko.

Am Wochenende kehrt der zweimalige Weltmeister im Schwergewicht, Vitali Klitschko, mit seinem Kampf gegen den amtierenden WBC-Champion Samuel Peters in den Ring zurück. Heute von 13 bis 15 Uhr haben Boxfans die Gelegenheit, beide beim öffentlichen Schautraining in der Mercedes-Welt am Salzufer 1 in Charlottenburg live zu erleben. Der Eintritt ist frei. kts

Wildwest in Britz.

Beifall en masse: Das Albert-Einstein-Gymnasium hat mit 100 Schülern auf fulminante Art das Musical „Annie get your gun“ auf die Bühne gebracht. Wegen des Erfolgs gibt es am Freitag um 18.30 Uhr eine Zusatzaufführung. Karten können per Mail (postmaster@aeo.de) oder unter Tel. 600 90 20 für die Abendkasse bestellt oder ab heute 12 Uhr im Sekretariat abgeholt werden (Parchimer Allee 109). sve

Zeitreise durch Berlin.

Zu seinem 100-jährigen Bestehen führt das Reinickendorfer Bertha-von-Suttner-Gymnasium am Donnerstag und Freitag um 19.30 Uhr das Theaterstück „Wenn Bilder erzählen – eine Zeitreise durch Berlin“ auf. Die kurzweilige Collage in Bildern und Gesang rundet das Jubiläumsprogramm der vergangenen Tage ab (Reginhardtstr. 172).Tsp

Ist der Deutsche überhaupt in der Lage, knietief im Glück zu waten? Das fragt sich der Heizungsinstallateur Klaus Steppanski aus Marzahn besorgt, nachdem er auf seinem Konto 1,5 Billionen Euro entdeckt. Was nun? Der Gute möchte mit dem Segen etwas für sein Land tun und die Billionen an Deutschland überweisen, und da geht der Ärger richtig los: Welche Kontonummer hat denn dieses Deutschland? Aus dem Geldregen- Thema lässt sich heftig kabarettistisches Kapital schlagen: Die Distel spielt die Karte als Trumpf-Ass, dreht sie von hinten nach vorn und zurück, wringt sie aus und lässt ganze Finanzmärkte zusammenkrachen. Zu seinem 55. Jahrestag hat das Kabarett am Bahnhof Friedrichstraße ein Zwei-Stunden-Stück voller aktueller Witzspitzen auf die Bühne gestellt: Vier Texter, drei Schauspieler (Dagmar Jaeger, Stefan Martin Müller, Michael Nitzel), zwei Musiker und ein Regisseur (Hans Holzbecher) ließen sich am Ende feiern, und bei der Jubiläumsfete wurden auch jene noch lebenden Distel-Autoren gewürdigt, die das Kabarett einst berühmt gemacht hatten. Lo.

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