STADTLICHTER STADTMENSCHEN : Von Träumen und Menschen

Termine am Wochenende

Ganz in Weiß mit einem Blumenstrauß.

Brautausstattung schon beisammen? Nein? Dann flott zur „Hochzeitswelt“ auf dem Messegelände am Funkturm. Dort läuft bis Sonntag (jeweils 10 bis 19 Uhr) praktischerweise auch gleich die Messe „Babywelt“ (Eintrittskarte für beide Messen 7,50 Euro). Nach Modenschauen und Vorträgen geht’s umfassend informiert ins Familienglück.

Arena offen!

Am Sonnabend von 10 bis 17 Uhr ist die erste Gelegenheit, Berlins künftige Mega-Veranstaltungshalle im Rohbau anzusehen. 17 000 Leute sollen einmal in die O2-World am Ostbahnhof (Mühlenstraße 12-30) passen – vorab ist jetzt schon mal Probesitzen angesagt.

Laterne, Laterne

. Sonntag ist Sankt Martin, und da lassen alle Kinder, die was auf sich halten, ihr Licht im Dunkeln leuchten. Das Erzbistum Berlin bietet unter www.erzbistumberlin.de einen Überblick über 100 oft ökumenische Martinsfeiern. Große Laternenumzüge und Martinsfeuer mit Ross, Reiter und Musik gibt es Sonnabend und Sonntag um 17.30 Uhr auf der Domäne Dahlem, Königin-Luise-Straße 49, wo vorher großer Textilhandwerksmarkt ist. Und für zwei Euro Eintritt gibt es Martinsfeier mit -naschwerk am Sonntag ab 16 Uhr im Britzer Garten, Sangerhauser Weg.

Klassische Momente.

Persian Nights und Brasshopper’s Dance heißen zwei frisch komponierte Werke gehobener Unterhaltungsmusik, die Sonntag in der Konzertreihe „Pulsschlag Musik“ uraufgeführt werden. Das Deutsche Filmorchester Babelsberg spielt um 15 Uhr im Russischen Haus, Friedrichstraße 176-179, in Mitte. Karten ab 13 Euro unter Tel. 203 023 20, die Tageskasse öffnet eine Stunde vorher. gba

Weitere Tipps stehen donnerstags in unserem Veranstaltungsmagazin Ticket.

Ihr Porträt war auf der Staffelei geheimnisvoll unter einem roten Tuch verborgen. Dass Maria Schrader ausgerechnet am Premierenabend ihres Regiedebüts als Ehrengast bei der festlichen Vernissage „Ich habe einen Traum“ auftrat, war tatsächlich eine Überraschung. Gestern startete die Zeruya-Shalev-Verfilmung „Liebesleben“ in den Kinos, am Mittwochabend gab es eine Premierenfeier im Kino International. Zur Vernissage geladen hatte zugleich die „Die Zeit“ ins Café Einstein Unter den Linden. Nachdem Gerhard Uhlig, der künstlerische Leiter der Galerie im Einstein, die Synergien gelobt hatte, da viele der Porträtierten auch Gäste des Cafés seien, gab es von Zeit-Geschäftsführer Rainer Esser, dem Redaktionsleiter des Zeitmagazins „Leben“, Christoph Amend, und Maria Schrader noch eine ganze Reihe von Bemerkungen zum Thema Träume. Dazu zählten das chinesische Sprichwort „Wer an seine Träume glaubt, verschläft sein Leben“, aber auch der Spruch „Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum“. Auf den Bildern im Hintergrund lauschten mit geschlossenen Augen unter anderem Yoko Ono, Phil Collins, Woody Allen und Heidi Klum. Dass man bei Träumen nicht stehen bleiben darf, führte Maria Schrader, die elegant in taubenblauber langer Abendrobe gekommen war, tatkräftig vor. Als sie merkte, dass die schlechte Akustik der Galerie es nicht mal zuließ, dass alle Gäste mitkriegten, dass sie noch einen Traum vorlesen sollte, stand sie kurzerhand auf. „Ich will feiern, Sie wollen feiern, lesen Sie den Traum doch einfach nächste Woche in der Zeit“, schlug sie vor. Souveränität und Erfolg gehen eben gern zusammen. Bi

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