STADTLICHTER STADTMENSCHEN : Wenn Mädchen zu viel hexen

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. Zum Gedenken an die Bücherverbrennung lesen Künstler und Politiker noch einmal heute um 20 Uhr im Jüdischen Theater, Jonasstraße 22 in Neukölln. Unter anderem sind Texte der Autoren Heinrich Heine, Bertolt Brecht und Erich Kästner zu hören. Am heutigen Montag lesen unter anderem Lea Rosh, Katrin Lompscher und Gregor Gysi. Bereits ab 17 Uhr findet bei freiem Eintritt ein Bücherverkauf mit Werken der im Nationalsozialismus geächteten Autoren statt. Die Karten für die Lesung kosten 15 Euro. Kartenvorbestellung unter Tel. 251 10 06. rni

Nervigen Klassenkameradinnen Schwänze an den Po hexen? Eine phänomenale Idee, der Traum wohl vieler Schulmädchen. Ersonnen hat sie aber der Herr Knister. Das ist ein ungewöhnlicher Name, doch so heißt nun mal der Autor der populären Kinderbücher um die blutjunge Hexe Lilli. Bereits mehr als zehn Millionen Mal gingen sie über den Ladentisch, höchste Zeit, dass Lilli, schon Star einer Zeichentrickserie, es auch einmal auf der Kinoleinwand mit richtigen Schauspielern versucht. Derzeit wird deshalb in Babelsberg gefilmt, mit Alina Freund als Lilli, Anja Kling als Mutter, Ingo Naujoks als Zauberer Hieronymus und Pilar Bardem als Hexe Surulunda. Ebenfalls dabei sind Yvonne Catterfeld, die einfach eine Blondine spielt, wie auch Comedy-Star Michael Mittermeier, der einem computergenerierten Flugdrachen seine Stimme leiht. Unter der Regie von Stefan Ruzowitzky („Die Fälscher“) wird bis Anfang August gedreht, in Babelsberg, später bei Wien. Die Story: Ein Generationenwechsel ist fällig, die alte Hexe Surulunda fühlt sich den Verfolgungen durch den Zauberer Hieronymus nicht mehr gewachsen, der partout an ihr Hexenbuch will. Eine Nachfolgerin muss her, doch bei der Suche nach ihr landet die alte Dame ausgerechnet im Haus von Lilli. Nun gut, auch Surulundas Flugdrache ist nicht mehr der Jüngste, hat sich vielleicht in der Richtung geirrt. Aber Lilli zaubert doch anfangs nichts als Blödsinn, zum Beispiel die Sache mit den Schwänzen… ac

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