Stadtleben :  STADTLICHTER 

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Poppig und populär. Für alle, die das Deutschland-sucht-den-Superstar-Einerlei nicht mehr hören können, aber trotzdem etwas für Nachwuchstalente übrig haben: Beim Konzert der fünf „Pop- Camp-Bands 2008“ am Freitag um 20 Uhr 30 im Kesselhaus der Kulturbrauerei, Knaackstraße 97 in Prenzlauer Berg, spielen die Teilnehmer des Meisterkurses für populäre Musik des Deutschen Musikrats: Alin Coen und Band, Auletta, Formelwesen, Hesslers und Maren & Montauk – von Akustikpop bis zu Elektro-Jazz. Karten unter Telefon 44315151, Infos www.popcamp.de.

Spanisch und dynamisch. Akkordeon musik jenseits der Seemannslieder: Die 25 Musiker des Akkordeonorchesters Euphonia spielen zum Beispiel spanisch- melancholische Lieder und rhythmisch- dynamische Tangotänze – am Sonnabend um 18 Uhr im Bürgersaal im Rathaus Zehlendorf, Eingang Teltower Damm 18, Eintritt 7 Euro. Infos unter www.euphonia-berlin.de.

Traurig und schön. Der Tod ist Teil des Lebens, der Kunst und der Medizin. Und er steht im Mittelpunkt der Aus stellung „Tanz mit dem Totentanz“, die am Sonnabend um 19 Uhr im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité, Charitéplatz 1, eröffnet wird. Dort geht es auch um ein Kunstwerk, das nicht mehr existiert: Der „Lübecker Totentanz“, ein Gemälde aus dem 15. Jahrhundert, wurde im Zweiten Weltkrieg in der Lübecker Marienkirche zerstört. 25 Künstler lassen den „Totentanz“ in eigenen Werken wieder aufleben : in Skulpturen, Performances, Fotos und Zeichnungen – darunter die letzte Skizze von Robert Gernhardt, der 2006 während der Vorbereitungen zur Ausstellung starb. Außerdem sind Totentanzmasken aus Asien und Mittelamerika zu sehen. Sonnabends ist die Ausstellung von 10–19 Uhr geöffnet, sonntags bis 17 Uhr, Eintritt 5 Euro.

Schaurig und gestiefelt. Von Freitag an tummeln sich im Monbijoupark in Mitte wieder Hexen, Teufel, Prinzessinnen und gestiefelte Kater: Ab 20 Uhr ist die Märchenhütte auf dem Bunkerdach wieder geöffnet. Los geht’s mit Aufführungen unter anderen von „Jorinde und Joringel“. Karten ab 4 Euro gibt’s unter Telefon 24 04 86 50. Zwei Märchen werden pro Stunde gezeigt, manche sind auch „nur für Erwachsene“. Bis zum 28. Februar ist täglich geöffnet. Am Sonnabend und Sonntag beginnen die Vorstellungen schon um 14 Uhr 30, Infos unter www.maerchenhuette.de.

Kontinental und kulturell. Weihnachts geschenke kann man nicht früh genug kaufen. Und damit das nicht in Stress ausartet, sondern zum interkulturellen Erlebnis wird, beginnt am Sonnabend wieder der Markt der Kontinente in den Museen Dahlem, Lansstraße 8 – mit einem Kinderfest ab 11 Uhr. Infos unter Telefon 830 14 38, Eintritt ab 3 Euro, bis 16 Jahre frei. Passend zu Geschenken aus aller Welt kann man dort an vier Wochenenden in der Vorweihnachtszeit sonnabends und sonntags von 11 bis 19 Uhr fremde Kulturen und Bräuche in Ausstellungen und live auf der Bühne kennenlernen. Infos unter www.marktderkontinente.de.dma

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