STADTMENSCHEN  : Anpfiff im Meistersaal: Fußballlegenden gegen Handwerker

Im "Meister vs. Meister"-Wettbewerb treten im Mai Handwerksbetriebe gegen ein Allstar-Team aus ehemaligen deutschn Fußball-Nationalspielern an.

323608_0_1a14bfee.jpg
Foto: ddpddp

Der Meistersaal am Potsdamer Platz ist festlich geschmückt. Vier ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler, insgesamt vier Weltmeistertitel und elf deutsche Meisterschaften, sitzen auf einer in mattgold und purpurrot schimmernden Empore und sind sichtlich gut gelaunt: Sepp Maier, Torwartlegende von Bayern München und Hobby-Entertainer, Karl-Heinz Riedle, Andreas Brehme und Horst Eckel, 1954 das jüngste Mitglied der Wundermannschaft um Fritz Walter, sind an diesem Dienstagvormittag nach Berlin gekommen, weil sie im Jahr der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika noch einmal gemeinsam die Stollenschuhe schnüren werden. Die vier sind Teil eines Allstar-Teams, das im Rahmen des „Meister vs. Meister“-Wettbewerbs von Mercedes Benz gegen vier ausgewählte Handwerkerbetriebe antritt, die im Mai ausgewählt werden, um in allen Handwerksbetrieben das WM-Feuer zu entfachen, wie Harald Schuff von Mercedes-Benz erklärte. Komplettiert wird die reich dekorierte Auswahl der Ex-Nationalspieler, die alle selbst einen mehr oder weniger handwerklichen Hintergrund haben – Brehme ist Kfz-Mechaniker, Maier hatte einst eine Schlosserlehre absolviert, Eckel ist Feinmechaniker und Riedle Metzgermeister – , durch die ehemaligen Bundesligastars Mario Basler, Hansi Müller, Stefan Beinlich, Marco Bode und Jürgen Kohler.

Ein feines Ensemble, das auch gleich passend eingeführt wird. Auf einer Leinwand flimmert ein Heroen-Film in Monochrom, Bilder aus dem zweitägigen Trainingslager in Malente, in dem es laut Sepp Maier „ziemlich zur Sache gegangen ist, besonders nach dem Training“ – Gelächter. Zumindest abseits des Platzes hat Maier, der ewige Spaßvogel, nichts verlernt.

Und das freut besonders Harald Schuff, für den ja „besonders der Spaß im Vordergrund“ stehen soll. Der ist im Meistersaal spürbar. Die Spieler beschwören abwechselnd den „Den Geist von Malente“ – in der ostholsteinischen Gemeinde haben sich deutsche Mannschaften oft auf die Weltmeisterschaften vorbereitet – und als Horst Eckel verspricht, dass er und seine Mitspieler seine Gegner ernst nehmen und so gut spielen werden, wie sie können, fällt ihm noch einmal Maier ins Wort: „Wie wir noch können“. Wieder Gelächter. Dann verabschieden sich die Spieler. Zurück in die Vorbereitung nach Malente.lv

Handwerksbetriebe können sich im Netz bewerben unter: www.meister-vs-meister.de

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben