Stadtmenschen : Ausgezeichnete Frauen

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Kinderfest an Britzer Mühle.

Die historische Britzer Mühle von 1865 steht am Sonntag im Mittelpunkt des traditionellen Kinderfestes. Von 11 bis 17 Uhr kann man sich am Buckower Damm 130 (Bus M44, Haltestelle Dachdeckerweg) stündlich durch die denkmalgeschützte Galerieholländermühle führen lassen, auch selbst Korn mahlen oder sieben und im Steinbackofen Figuren backen. Auch Ponyreiten, eine Schokokussschleuder stehen auf dem Programm. Bei Kaffee und Kuchen, Schmalzstullen und Gegrilltem muss auch niemand hungern.

 

Blick hinter die Kulissen.

Am Sonnabend wird Opernfans wieder mal ein „Blick hinter die Kulissen“ der Komischen Oper gestattet. Die traditionelle Veranstaltung von 15 bis 16 Uhr in der Behrenstraße 55-57 liegt wie immer in den Händen von Jochen Schwalenberg.

 

Natur auf Schritt und Tritt.

Im Botanischen Museum in der Königin-Luise- Straße 6-8 kann man sich am Sonntag (täglich bis 2. September) eine Galerieausstellung ansehen. „Natur auf Schritt und Tritt“ hat die Grafikerin Elke Behrens ihre fotografische Entdeckungsreise in den Straßen von Berlin genannt. Erwachsene zahlen 2 Euro, ermäßigt 1 Euro Eintritt.

 

Wandelkonzert.

Auf Schloss Britz wird am Sonntag wieder zu einem „Wandelkonzert im Schlosspark“ eingeladen. Ab 16 Uhr kann man im Park von Schloss Britz (Alt Britz 73, Bus M 46 und 44 bis Britzer Damm/Tempelhofer Weg) heitere Klassik genießen – für 9 Euro, ermäßigt 5 Euro Eintritt.

 

Poet’s Corner.

Zum „Poet’s Corner“ werden Literaturfreunde am Sonnabend in die Findlingsgalerie unweit des Japanischen Gartens im Erholungspark Marzahn eingeladen. Von 15 bis 16 Uhr lesen dort hiesige Autoren aus ihrem Werk vor – die Veranstaltung ist Teil des Poesiefestivals, das vom 23. Juni bis zum 1. Juli vorrangig in Mitte stattfindet. Eingänge im Erholungspark Marzahn: Eisenacher Straße (S-Bhf. Marzahn, U-Bhf. Hellersdorf, Bus 195) und Blumberger Damm (S-Bhf. Mehrower Allee, Bus X 69). Parkeintritt 3, ermäßigt 1,50 Euro.

Alte Wache“ spielt Dixieland. „ Dixieland im Grünen“ gibt es am Sonntag im Britzer Garten. Auf dem Festplatz am See spielt unter diesem Motto die Potsdamer Dixieland- und Swingband „Alte Wache“ von 15 bis 17 Uhr auf. Eingänge Britzer Garten: Mohriner Allee (U-Bhf. Alt-Mariendorf, Bus 181), Buckower Damm (S-/U-Bhf. Hermannstraße, Bus M 44), Tauernallee und Sangerhauser Weg (U-Bhf. Alt-Mariendorf, Bus 179).

 

Spaß mit tanzenden Zahlen.

„1, 2, 3 und Spaß dabei“ heißt am Sonnabend von 13 bis 18 Uhr (so. 10 bis 18 Uhr) die Familienveranstaltung rund um Mathematik im Freizeit- und Erholungszentrum Wuhlheide (FEZ). hema

Es war ein spätes erstes Mal, aber immerhin. Noch nie zuvor hat ein Bundespräsident in einer Zeremonie im Schloss Bellevue ausschließlich Frauen das Bundesverdienstkreuz überreicht. Gestern nutzte Horst Köhler diesen Anlass, um zwanzig verdiente Frauen mit einer volkstümlichen Deutung des Wortes Ehrenamt zu unterhalten: „Den Männern die Ehre, den Frauen das Amt – will sagen: die Arbeit.“ Zwar sei der Anteil der Ordensträgerinnen seit 1990 von 16 auf 25 Prozent gestiegen. Gemessen am Anteil der Frauen an unserer Bevölkerung und an ihrem vielfältigen Engagement, sei das aber immer noch viel zu wenig: „Deshalb nehme ich Vorschlaglisten nur noch an, wenn von zehn Kandidaten mindestens drei Frauen sind.“

Wie berechtigt das ist, zeigten die Lobreden auf die Frauen aus allen Teilen des Landes, darunter auch zwei Berlinerinnen: Seyran Ates, die sich trotz vieler Bedrohungen und eines lebensgefährlichen Attentats für Mädchen und Frauen aus muslimischen Ländern engagiert, und die Schauspielerin Ulrike Folkerts, die für ein Verbot von Landminen kämpft, den Bau einer Schule für Straßenkinder in Burundi unterstützt und sich für Menschen mit Down-Syndrom engagiert. Da war aber auch Heide Besuch, aus Göppingen, alleinerziehende Mutter von vier Söhnen, von denen einer behindert ist, die sich für die Integration Behinderter einsetzt und andere Eltern berät. Auch die guten Taten prominenter Frauen kamen zur Sprache. Die Stuttgarter Verlegerin Christine Bechtle-Kobarg war ebenso dabei, wie die Münsteraner Schriftstellerin Elisabeth Zöller und die Moderatorin Bettina Böttinger.

Letztere erinnerte daran, dass Frauen hierzulande immer noch 22 Prozent weniger verdienen als Männer. Sie dankte dem Bundespräsidenten für einen „großartigen Tag“. Die Ordensschwester Irmhild Espendiller aus Niedersachsen sagte, dass sie in der Zeremonie eine Chance sehe, die Hospizarbeit bekannter zu machen. „Jetzt wo ich hier bin, freue ich mich aber auch einfach. Lebensfreude ist für unsere Arbeit ganz wichtig.“

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