STADTMENSCHEN  : Die Dinos feiern im Babylon und die Friedenauer in Mitte

Die Berlinale hat noch nicht begonnen, da regnet es schon Auszeichnungen. An diesem Mittwochabend will der Club der Filmjournalisten im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz den Ernst-Lubitsch-Preis an Leander Haußmann und seine „Dinosaurier“ verleihen. Auch Edzard Haußmann, Vater und einer der Schauspieler, wird kommen, er feiert an diesem Tag seinen 75. Geburtstag. Erwartet werden zudem frühere Preisträger, darunter Detlev Buck, Michael Gwisdek, Jürgen Vogel und Dani Levy. Bereits am Dienstagvormittag wurde in der Austernbar im Hauptbahnhof der „Paula“ an Katrin Sass verliehen, ein vom Progress-Filmverleih anlässlich seines 60-jährigen Bestehens neu geschaffener Preis (siehe Seite 21).

Und am Abend wurde dann die Verleihung des Askania Award in den Hackeschen Höfen im dortigen Kleinen Festsaal gefeiert. Geschaffen wurde er von der Berliner Uhrenmanufaktur Askania, die auf eine lange Filmtradition zurückblickt. So baute die 1871 in Friedenau gegründete Firma früher auch Projektoren und Kameras, darunter die, mit der „Der Blaue Engel“ gedreht wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg verschwand Askania – bis zur Neugründung als einzige Berliner Uhrenmanufaktur vor drei Jahren. Der Askania Award wurde zum dritten Mal verliehen, an „zwei besondere Künstler“, wie Leonhard R. Müller, Vorstandsvorsitzender der Askania AG, seine diesjährigen Preisträger rühmte. Es sind Regisseur Sönke Wortmann und Schauspieler David Kross. Als Laudatoren konnten Armin Rohde und Gudrun Landgrebe gewonnen werden. Und auch Hedwig Senden war gekommen, Präsidentin der Vereinigung Deutscher Pilotinnen. Der Verein war 1968 unter anderem von der Fliegerlegende Elli Beinhorn gegründet worden, die das Unternehmen zu seinen Traditionsfiguren zählt. ac

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