STADTMENSCHEN : Ein kalauernder Weihnachtsbaum

Gegen 23 Uhr hatte sich Mary wieder in den Schöpfer dieser gleichnamigen Kunstfigur verwandelt. Etwas erschöpft tauchte Georg Preuße am Donnerstagabend im Admiralspalast auf der Bühne aus seiner Hülle als mondäne „Mary“ auf. Gut zweieinhalb Stunden hatte er zur Premiere seiner neuen Show „Mary Christmas“ als verrucht singender, frech kalauernder und auch tanzender Weihnachtsbaum auf der Bühne gefunkelt. Strahlend heimste der 57-jährige Travestie-Künstler den Lohn ein: Standing Ovations vom Publikum. Zur Premierenparty hatte Georg Preuße dann die küssende Gratulationsrunde der Gäste zu überstehen. Unter ihnen der Visagist René Koch, die Schauspielerin Daniela Ziegler, die Gerhardt-Hauptmann-Enkelin Anja Hauptmann, der übliche Freundesclan um Judy Winter und Sohn Frances. Auch Anita Kupsch, der Kammersänger Jochen Kowalski, die Entertainerin Desirée Nick und Susanne Juhnke feierten „Mary Christmas“ (bis 13. Januar, Karten unter www.berlin-ticket.de). Anne Momper musste lange auf Walter warten – der Parlamentspräsident hatte eine Sitzung. Er verpasste so flotte Sprüche von Mary wie den über die Weihnachtsbeleuchtung in Berlin: „Oben glitzert es, unten tritt man in Hundescheiße.“ hema

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