Stadtmenschen : Geburtstagsparty nach Noten

Der Unternehmer Arend Oetker ist normalerweise nicht als ein großer Party-Gänger bekannt. Im Gegenteil, berühmt ist eher seine Zurückhaltung in dieser Hinsicht.

Wer über die Jahre so vielfältig engagiert ist wie er – unter anderem als Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, als Kuratoriumsmitglied des Vereins der Freunde der Nationalgalerie, im Kulturkreis des BDI, in der Stiftung des Bach-Archivs in Leipzig und als Aufsichtsratsvorsitzender der Philharmonie GmbH –, der muss mit seiner Zeit haushalten. Dass der gebürtige Westfale und Urenkel von August Oetker, dem Gründer der Oetker-Gruppe, am Freitagabend dennoch gut 500 Freunde, Verwandte und Weggefährten zu einem Fest in die Philharmonie einlud, hatte einen ganz besonderen Grund. Am 30. März ist er 70 Jahre alt geworden. Als Unternehmer machte Arend Oetker mit seinen unkonventionellen Sanierungsmethoden bei den Schwartauer Werken von sich reden. Über den Privatmann dagegen weiß man, dass er die Musik sehr liebt, schon als Gymnasiast Querflöte, Horn und Klavier spielte und außerdem im Opernchor sang. Da gibt es natürlich keinen besseren Ort als den Musiktempel, nachträglich den Eintritt in ein so besonderes Alter zu begehen. Bi

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