STADTMENSCHEN : Grande Dame in Rosa

Ein Einpersonenstück nach dem Bestseller von Eric-Emmanuel Schmitt hat am heutigen Sonntagabend in der Komödie am Kurfürstendamm Premiere: „Oskar und die Dame in Rosa“. Dafür hat sich Theaterdirektor und Regisseur Martin Woelffer eine Grande Dame ins Haus geholt: Johanna von Koczian, 73, steht in ihrer Heimatstadt erstmals nach elf Jahren und dann gleich zwei Stunden lang solo auf der Bühne. Künstlerkollegen wie Brigitte Grothum, Klaus Hoffmann, Peer Schmidt, Horst Pillau, Wolfgang Spier, aber auch die linke Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner und das SPD-Urgestein Egon Bahr haben sich zur Premiere angekündigt. In den fünfziger Jahren begann von Koczian, gebürtige Berlinerin, ihre steile Karriere: Als Filmschauspielerin brillierte sie u. a. 1957 in „Viktor und Viktoria“ neben Johannes Heesters, 1958 in „Wir Wunderkinder“ an der Seite von Hansjörg Felmy, als Theaterschauspielerin als Eliza in „My Fair Lady“. Fernsehserien wie „Das Traumschiff“ oder „Praxis Bülowbogen“ machten Johanna von Koczian zum TV-Liebling. Ende der Siebziger sang sie „Das bisschen Haushalt“, und in den Achtzigern begann die Vielseitige zu schreiben. Eines plagt sie heute Abend auch nach all den Jahren: Lampenfieber. hema

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