STADTMENSCHEN : Handschlag mit links

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Mueller-Stahl

Zur Begrüßung die linke Hand reichen? Das darf man nur in Ausnahmen. Zum Beispiel wenn man sich bei handwerklicher Arbeit den Daumen der rechten Hand so ramponiert hat, dass man mit ihr vorerst besser nicht zugreift. Momentan laboriert Armin Mueller-Stahl an diesem kleinen Handicap, was seine gestrigen Berliner Gespräche zum neuen Werk nicht verhindert hat, das korrekte Händeschütteln aber schon. Unlängst sah man ihn in Tom Tykwers „The International“, Eröffnungsfilm der Berlinale, und ab 14. Mai ist er in „Illuminati“ zu sehen, der Verfilmung des Thrillers von Dan Brown um einen mörderischen Geheimbund in der katholischen Kirche. Mueller-Stahl spielt einen Kardinal namens Straus, den Namen sucht man im Buch allerdings vergeblich. Vorbild der Figur war ein Kardinal namens Mortati, Leiter der Papstwahl, vor deren Hintergrund sich die Verbrechen der Illuminati abspielen. Um seinen Akzent zu rechtfertigen, wurde die Rolle auf ihn zugeschnitten. Zu einem Thriller greift Mueller-Stahl hin und wieder ganz gern, Dan Browns Vorlage zum Film aber hat er noch nicht gelesen. ac

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