STADTMENSCHEN : Kleine und große Herzen

Die Schicksale armer Kinder aus Osteuropa und Afrika, die im Deutschen Herzzentrum behandelt werden und deshalb nicht sterben müssen, rühren an. Aber als sich vor 19 Jahren die Gesellschaft der Freunde des Deutschen Herzzentrums Berlin e. V. formierte, ging es Roland Hetzer auch um die Grundlagen der Behandlung. Damals existierte noch keine geregelte Ausbildung für Kardiotechniker. So etwas war schwer zu etablieren, da es keine Finanzierungsmöglichkeiten gab. Mit Hilfe des Freundeskreises schaffte es Hetzer, die erste Akademie für Kardiotechnik auf dem Kontinent aufzubauen. Daran erinnerte der Chef des Herzzentrums in einer Dankansprache beim Benefizabend „Dem Herzen zu Liebe“, zu dem der Förderkreis am Sonntagabend seine Mitglieder ins Hotel Palace gebeten hatte. Für Peter Fissenewert, den Vorsitzenden, ist die Gesellschaft der Freunde längst eine Instanz, die aus der Berliner Gesellschaft nicht wegzudenken ist. Eine demokratische dazu, denn es sind nicht nur reiche Förderer versammelt, die auf Galas Geld auftreiben, sondern auch viele dankbare Patienten, die bei Vorträgen zusammenkommen. Roland Hetzer erinnerte sich an einen kleinen Jungen aus Danzig, der einen schweren Herzfehler hatte und nach einer Operation wieder gesund wurde. „Wenn er zur Nachuntersuchung kommt, bringt er jedes Mal ein kleines Geschenk mit.“ Bi

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