STADTMENSCHEN : Leander Haußmann will dramatischer werden

Es ist nicht nur ein Film über die archaischen Unterschiede zwischen Mann und Frau. „Es ist auch ein Berlin-Film“, weiß Produzent Oliver Berben. Denn alle wichtigen Szenen der Komödie „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“ wurden an prominenten Szenen der Stadt gedreht – im Naturkundemuseum, in der City West, am Flughafen Tempelhof. Hauptdarsteller Benno Fürmann läuft in einer Szene nackt über den Kurfürstendamm. Klar, dass die Deutschlandpremiere – genau genommen sogar die „Weltpremiere“ – am Dienstagabend ebenfalls in Berlin stattfand. Neben Berben und Fürmann liefen auch die Darsteller Uwe Ochsenknecht, Jessica Schwarz, und Matthias Matschke über den roten Teppich vorm Cinemaxx am Potsdamer Platz. Im Anschluss an die Vorführung verkündete Regisseur Leander Haußmann auf der Bühne, dass er nach der Produktion „schon glücklich, aber total gestresst“ sei, wie komischerweise nach allen seinen Komödien. „Vielleicht versuche ich es mal mit einem Drama“. Angenehm entspannt wie seine Musik stieg dagegen Komponist James Last auf die Bühne, der international erfolgreiche Big-Band-Leader mit Bremer Wurzeln hat die Musik zum Film beigesteuert. „Er ist einer der ganz wenigen Heroes, die wir in Deutschland haben“, sagte Fred Kogel von der Constantin Film AG. Als Haußmann dann die Darsteller zu sich auf die Bühne holen wollte, war er plötzlich noch gestresster: „Ich habe gerade die Nachricht erhalten, dass Benno Fürmann auf der Toilette steckt.“ sel

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