STADTMENSCHEN  : Ritz-Carlton schließt „Vitrum“

Harte Zeiten für Luxushotels und ihre Manager. Robert Petrovic, der neue Chef im Berliner Ritz-Carlton, musste zum Dienstantritt sogleich eine schmerzhafte Entscheidung treffen und das Ende des von einem Michelin-Stern gekrönten Restaurants „Vitrum“ verkünden. Wirtschaftliche Gründe, was sonst, stecken dahinter – offenbar sind elitäre, als steif und teuer geltende Restaurants jetzt besonders gefährdet. Man werde über ein neues, einladenderes Konzept nachdenken, sagte Petrovic. Der Mannschaft um Hendrik Otto, der erst seit dem vergangenen Sommer Küchenchef war, sollen andere Arbeitsplätze im Konzern angeboten werden. Kleine Ironie am Rande: In der Nacht zum Freitag zeigte der TV-Sender N24 eine Reportage aus dem Hotel: „Megaluxus für die Metropole“. bm

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