STADTMENSCHEN : Starsolist auf der Bühne und im Buch

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Foto: ddpddp

Vladimir Malakhov ist ein Ausnahmetalent, Kritiker nennen ihn den „besten Tänzer der Welt“. Seit 2004 ist er zudem der Intendant des Staatsballetts Berlin. Als Erster Solotänzer gibt er nicht nur anmutig und voller Eleganz den Prinz Siegfried im „Schwanensee“, sondern glänzt auch in diversen anderen Rollen. Obwohl der gebürtige Ukrainer mit 41 Jahren seinen androgynen Körper geschmeidig bewegt wie ein 25-Jähriger und so verschmitzt dreinblickt, wie es eigentlich nur Zehnjährige können – seine Kunst ist vergänglich. Der Fotograf Dieter Blum hat das Ergebnis der täglichen körperlichen Qual nun in einem prachtvollen Bildband verewigt, der auch viele Interviews enthält. 18 Jahre lang begleitete Blum Malakhov: nach Wien, New York, Japan und natürlich nach Berlin, fotografierte er ihn auch nackt („Vladimir Malakhov“, Trade Edition, 49,95 Euro).

Am heutigen Freitagabend ist Vladimir Malakhov dann endlich wieder live in Berlin zu erleben: An der Spitze seines Staatsballetts eröffnet er mit einer festlichen Gala die neue Ballett-Spielzeit. Über die Bühne der Staatsoper soll ein Abend voller Glanz und Glamour gehen, eine Hommage an die legendären Ballets Russes. Auf dem Programm stehen Scheherazade und „Der sterbende Schwan“, choreografiert in der Tradition von Michail Fokin. Dazu erklingt Musik von Chopin und Tschaikowsky.

Wer anschließend noch an einem Gala-Dinner im prunkvollen Apollo-Saal der Staatsoper teilnehmen möchte, muss 650 Euro für das Ticket investieren. Erwartet werden zahlreiche prominente Gäste, darunter Alfred Biolek, Liz Mohn, Jette Joop, Judy Winter, Gisela May, Gerrit und Anja Kling und Winfried Glatzeder. Der Erlös des Benefizabends geht an die Deutsche Schlaganfall-Hilfe. prim/beck

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