STADTMENSCHEN  : Stiften gehen

Auf ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr blickte die Bürgerstiftung Berlin beim Neujahrsempfang in der Villa Grisebach zurück. An Spenden und Zuwendungen nahm sie 330 000 Euro ein, so viel wie nie zuvor. Damit könnten viele Projekte besser und breiter unterstützt werden, sagte die Vorsitzende Heike von Joest. Im neuen Jahr soll das Wir-Gefühl der derzeit über 300 Ehrenamtlichen noch verstärkt werden, ebenso die Einzelfallhilfe, etwa wenn Kinder bei Klassenfahrten aus finanziellen Gründen nicht mitfahren können oder Nachhilfe brauchen. Festrednerin Marianne Birthler erinnerte an die große Bedeutung der Bürgerbewegung in der DDR. Das Wort Stiftung habe sie damals gar nicht gekannt, weil es so etwas in der DDR nicht gab. Heute seien die Bürgerstiftungen eine der weltweit am schnellsten wachsenden Bewegungen. Mit 257 Bürgerstiftungen liege Deutschland auf Platz 2 hinter den USA. Unter den Gästen, die Bernd Schultz von der Villa Grisebach mit einem Aufruf zu Fantasie und Engagement begrüßte, waren Kultur-Staatssekretär André Schmitz, Stifterin Ruth Cornelsen, die langjährige Ausländerbeauftragte Barbara John sowie Botschafter a. D. Bernhard von der Planitz. Bi

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