„Straße!kickt“-Festival : 300 Spieler und kein Schiri: Fußballturnier am Roten Rathaus

Gut Fußball spielen kann nicht nur die Nationalelf – das wollen von Freitag bis Sonntag 300 Jungen und Mädchen aus ganz Berlin auf dem Alexanderplatz beweisen.

Julia Rothenburg

Berlin Rund um den Neptunbrunnen findet hier am Freitag ab 14 Uhr das „Straße!kickt“-Festival statt. Zu den Unterstützern gehören Verbände, die soziale Initiativen und Sport kombinieren, etwa ein Fußballprojekt für Mädchen oder eines, das Sport und Leseförderung verbindet. „Sie alle nutzen Sport als Grundlage, einen Menschen zu erziehen“, sagt Ian Mengel, einer der Organisatoren des Fußballfestivals und Mitbegründer des Vereins „Play!Ya“, der das Turnier schon zum dritten Mal ausrichtet.

Am Sonnabend beginnt das Festival um 9 Uhr, am Sonntag um 11. Kurzfristige Anmeldungen für das Fußballturnier sind nicht mehr möglich, dafür werden andere Sportarten angeboten, etwa Beachvolleyball und Schach, auch eine Bühne mit Tanz und Musik wird es geben. Auf einer kleinen Sandfläche neben dem Neptunbrunnen kann man sich außerdem ausruhen. „Es geht uns nicht nur um Fußball. Es soll für jeden etwas dabei sein“, sagt Mengel. Niemanden ausschließen und Kommunikation fördern, das seien die Grundideen des Festes. Anders als bei der WM gehe es eben nicht primär um Wettbewerb und Leistung. „Das ist oft eher schädlich“, sagt Mengel. So gibt es bei diesem Turnier auch keinen Schiedsrichter: Die Teams setzen sich vor und nach dem Spiel zusammen und diskutieren die Spielregeln. Einige Mediatoren passen auf, dass es keinen allzu großen Streit gibt.

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