Teenie-Schwarm : Kreisch! Zac Efron bei Filmpremiere

Teenie-Schwarm Zac Efron stellte am Sonntag am Potsdamer Platz seinen Film „17 Again“ vor. „Die Botschaft des Films ist, dass niemand in der Vergangenheit leben sollte", sagte der amerikanische Schauspieler.

Andreas Conrad
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Teenieschwarm. Der 21-jährige Zac Efron vor einem dekorativen Hintergrund aus begeisterten Fans. -Foto: Davids

Das Jubeln, Schreien, Kreischen hatte sich gelohnt: „Ein wunderbarer Empfang“, bedankte sich US-Jungstar Zac Efron am Sonntagnachmittag bei den rund 800 blutjungen, meist weiblichen Fans, die sich zur deutschen Premiere seines Films „17 Again“ vor dem Cinestar am Potsdamer Platz eingefunden hatten. Erst der Gang über den roten Teppich, dann das Entgegennehmen der Huldigungen vom Balkon aus – der Traumprinz aus Hollywood kann sich nicht beklagen.

Efron spielt Mike O’Donnell, den ehemals unbestrittenen Basketballstar seiner High School, dem das Leben offenzustehen schien, nun gealtert, ein Loser auf der ganzen Linie. Doch sein Traum heißt „17 Again“, und da wir im Kino sind, darf er ihn verwirklichen. In den USA zog der Film beim Start am vorletzten Wochenende sofort an die Spitze der Kinocharts: 24 Millionen Dollar Einspielergebnis. Der hiesige Filmfreund muss sich noch bis zum 14. Mai gedulden, in Berlin aber war schon mal Premiere. Der 21-jährige Efron feiert gerade eine imponierende Erfolgsserie im Genre des Teenager-Films. Begonnen hatte sie vor drei Jahren mit der Disney-Fernsehproduktion „High School Musical“, in dem er bereits einen Basketball-Teamführer mimte. Der TV-Film wurde mit einem Emmy-Award ausgezeichnet, die Fortsetzung ließ nicht lange auf sich warten: „High School Musical 2“ brach mit 217,5 Millionen Zuschauern sämtliche Kabel-TV-Rekorde. Danach war der Sprung auf die Leinwand leicht: Gleich am ersten Wochenende übertraf „High School Musical 3“ das Einspielergebnis sämtlicher Kino-Musicals.

Nun also „17 Again“, die Sportart musste Zac Efron dafür nicht mal ändern. In der Realität sei er allerdings „kein besonders guter Basketballer“, ließ er schon im Vorfeld der Berliner Premiere wissen. „Die Botschaft des Films ist, dass niemand in der Vergangenheit leben sollte“, deutete er gestern gegenüber dpa sein neues Werk. „17 Again“ gehe mit seinen zum Nachdenken anregenden Aspekten über klassische Teenager-Schulfilme hinaus, „das brachte mich weiter.“ Für einen vierten Teil von „High School Musical“ gebe es „derzeit keine Pläne, aber irgendwann wäre das natürlich ganz spaßig.“ ac

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