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Porzellanausstellung im KaDeWe, Öko-Rock-Fete in der Kulturbrauerei und Saisonstart für Strandbars.

Das KaDeWe, ein Porzellanladen. Es ist ein Wintertag im Januar 1710, als die sächsische Hofkanzlei eine dürre, doch bemerkenswerte Nachricht aus dem Städtchen Meißen verkündet. Man habe soeben Porzellan erfunden und gebe hiermit die Gründung einer Manufaktur bekannt, teilen die Sachsen in ihrem „allerhöchsten Dekret“ mit. Und damit auch ja keine Missverständnisse aufkommen, erscheint die Nachricht in lateinischer, französischer, deutscher und holländischer Sprache. Vor 300 Jahren hat also alles begonnen, seither fertigt die erste europäische Porzellan-Manufaktur ihr Meissener Porzellan in Handarbeit an. Im Jubiläumsjahr 2010 sind Ausstellungen auf dem Flughafen San Francisco und in Japan zu sehen – und ab Mittwoch auch im KaDeWe am Wittenbergplatz. Im 500 Quadratmeter großen Lichthof und in allen Schaufenstern werden die Ausstellungsstücke – darunter Geschenke an Staatsgäste – zu sehen sein, hieß es. Mittelpunkt der Schau sei eine mehr als drei Meter hohe Nachbildung des „Pagoden“, einer im 18. Jahrhundert geschaffenen Buddha-Figur. Auch würden Porzellanfiguren im Haus gefertigt und aktuelle Kollektionen gezeigt. Zu sehen ist die Ausstellung bis 15. Mai. AG

Erde retten, Erde rocken. Am 22. April wird in 175 Ländern der Klimaschutztag „Earth Day“ gefeiert. Und schon am Vorabend lädt das Magazin „National Geographic“ zur großen Öko-Rock-Fete in die Kulturbrauerei. Am 21. April werden im dortigen Kesselhaus Bands wie Selig, H-Blockx und Ingo Pohlmann („Wenn jetzt Sommer wär’“) spielen; am Tag danach wird das Konzert im Fernsehen auf Sky gezeigt. Sämtliche Künstler übernehmen nach Angaben der Veranstalter die Patenschaft für ein konkretes Umweltprojekt, stellen dieses im Rahmen des Konzertes vor und spenden ihre Gage. Der Eintritt kostet elf Euro, Beginn ist um 19 Uhr. Tickets im Vorverkauf unter www.berlin-ticket.de. AG

Neuer Stand am Strand. Die Sonne kann sich zwar noch nicht richtig entscheiden, ob sie schon einen auf Sommer machen will – die Strandbarbesitzer aber putzen bereits fleißig ihre Tresen. In dieser Woche nun macht der „Oststrand“ auf. Ab Donnerstag ist die Friedrichshain Bar täglich hinter der East Side Gallery geöffnet, die Liegestühle sind aufgeklappt, die Lichterkette auf dem alten Kahn „Agnes“ ist angeknipst. Beginn ist am 15. April um 10 Uhr. Die letzten Vorbereitungen haben auch einige Spree-Kilometer westlich begonnen: Am Donnerstag werden am „Beach at the Box“ in Charlottenburg (nahe S-Bahnhof Tiergarten) die Palmen geliefert und der Sand ausgeschüttet – ab 1. Mai geht es los. In diesem Jahr sogar mit Dusche zur Abkühlung. Direkt daneben wird übrigens die Bar „Playa Paradiso City Beach“ aufgebaut – „mit Südafrika-Flair pur“. Soll heißen: 500 Stühle, Riesenleinwand, bald beginnt schließlich die Fußball-WM. AG

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