Toleranzpreis : Projekte für Integrationsarbeit ausgezeichnet

Am Dienstagabend ist zum dritten Mal der "Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz" vergeben worden.

 Den ersten Preis, der mit 5000 Euro dotiert ist, erhielt der „Förderverein Gemeinschaftshaus Morus 14“ für sein Projekt „Netzwerk Schülerhilfe“ im Rollbergviertel. Hier stehen ehrenamtliche Mentoren Schülern beim Lernen zur Seite. Geschäftsführer Gilles Duhem berichtete, dass ihn bei seiner Arbeit nicht nur Geldsorgen behindern. „Sehr schwer ist, dass viele Kinder und Eltern nicht wissen, was ein Termin ist.“ Der zweite Preis ging an den Verein „Kiezboom“ für das Projekt „Mean Stream“. Dabei sollen Jugendliche im Bezirk Wedding durch Rappen ihre verborgenen Talente entdecken. Von diesen konnten sich die Gäste der Gala im Hyatt-Hotel am Potsdamer Platz auch direkt überzeugen. Den jungen Rappern gelang es sogar, die Zuschauer zum Aufstehen zu animieren. Ein dritter Preis ging an das Projekt „MüfüMü – Mütter für Mütter“, das sich der Integration isolierter Mütter widmet. Weiterhin vergab die Jury einen Sonderpreis für das interkulturelle Frauenhaus in Zehlendorf. jpe

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