TONPROBE : Alles Pink

Montag: Wer ein Herz für handwerklich perfekten, melodiösen Britpop im Stile berühmter Sixties-Bands wie Kinks oder Hollies hat, ist bei den Bishops aus London genau richtig (21 Uhr, Magnet Club, 12 Euro).

Dienstag: Bei gleichmäßiger Hitze eingekochter Blues-Hardrock mit deftigem ZZ-Top-Aroma ist die Spezialität des Kanadiers Danko Jones, der als Vorbildfigur für Neo-Bluesrocker von den White Stripes bis zu den Black Keys gilt (21 Uhr, Kesselhaus, 20 Euro).

Mittwoch: Wie viele große Konzerte in diesen Wochen ist auch der Auftritt von Pink in der O2-World längst ausverkauft. Aber vielleicht kann man ja vor Ort noch irgendjemand erweichen, um zum Gastspiel der Universal-Röhre eingelassen zu werden (20 Uhr).

Donnerstag: Steve Binetti war in den Neunzigern so etwas wie der Hausmusiker der Volksbühne und hat für etliche Produktionen spannende Soundtracks geschrieben. Mal hören, was der exzellente Gitarrist heute so macht (21 Uhr, Magnet Club, 12 Euro, auch Freitag).

Sonnabend: Im Paralleluniversum des gefühlsstarken Emo-Rocks sind Fall Out Boy ein leuchtender Fixstern. Und wer sich wie das Quartett aus Illinois nach einer Superheldenfigur aus den „Simpsons“ benennt, muss wirklich zu den Guten gehören (20 Uhr, Columbiahalle, 25 Euro).

Sonntag: Ihre größten Hits waren Coverversionen eines Schmachtfetzens aus den 60er Jahren und einer Folkballade von Joni Mitchell. Trotzdem denkt jeder bei „Love Hurts“ und „This Flight tonight“ an die Hardrocker Nazareth, die auch als rüstige Rock-Rentner noch wissen, wie man eine Gitarre hält (21 Uhr, Columbia Club, 25 Euro). wun

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