TONPROBE : Wüstenrock-Feuerwerk in der Zitadelle

Montag



„Lesen und Singen mit Olli Schulz“ nennt der Diskurspop-Alleinunterhalter aus Hamburg sein Programm. Der Schöpfer von Titeln wie „Brichst du mir das Herz, dann brech ich dir die Beine“ tritt um 21 Uhr im Kino Babylon auf.

Dienstag

Gerade mal 20 Jahre alt, hat die fröhlich-bodenständige Kate Nash in England mit ihrem Debüt in Rekordzeit Goldstatus erreicht und sich in die Herzen der Indie-Pop-Fans gespielt. Heute um 21 Uhr spielt sie im Kesselhaus. In der Zitadelle brennt Josh Homme mit seinen Queens of The Stone Age mal wieder ein paar Wüstenrock-Feuerwerke ab. Seine Zweitband Eagles of Death Metal ist auch dabei (20 Uhr).

Mittwoch

Diszipliniert brettern Bad Religion, das Punk-Urgestein seit bald 30 Jahren, mit ihren sozialkritischen Texten immer weiter geradeaus. Den Fans wird's nicht langweilig: Das Konzert wurde vom Kesselhaus ins größere Huxleys verlegt (20 Uhr).

Donnerstag

Um 20 Uhr spielt der Australier Pete Murray im Frannz Club. Ruhiger Songwriter-Rock, ein bisschen Nick Drake, ein bisschen Neil Young.

Freitag

„Suicide Pop“ nennen die Italiener von Spiritual Front ihren Stil. Die düstere Atmosphäre holen sie sich etwa bei Nick Cave und Ennio Morricone ab und kreieren daraus eleganten Mafia-Rock für Feingeister. Um 22 Uhr im Roten Salon.

Samstag

Bob Mould, der in den Achtzigern mit Hüsker Dü den Alternative Rock prägte, kehrt nach ruhigeren Ausflügen zurück zu seinen lauten Wurzeln. Um 20 Uhr im Postbahnhof. kor

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