''Tube Station'' : Neuer Club in der Friedrichstraße

Im Wettbewerb um die unglamourösesten Orte einer Stadt sind U-Bahnhöfe eigentlich ganz vorne mit dabei. Doch jetzt wird in Berlin eine neue Station eröffnet, die dem Gegenteil entsprechen will: Ein Club am Quartier 205.

Sonja Pohlmann
Tube_Station
"Tube Station" heißt der Club, geöffnet ist er immer donnerstags bis samstags. -Foto: promo

Die gebogenen Wände sind Silbergold verkleidet, die Stühle aus Leder und das Licht ist nicht neonhell, sondern schummrig-schmeichelnd – auf Züge kann man hier allerdings lange warten, denn die „Tube Station“ trägt nur die englische Bezeichnung für eine U-Bahnstation, ist aber ein neuer Club, gelegen an der Friedrichstraße 180–184, am Quartier 205. An diesem Donnerstag öffnet er erstmals seine Türen zur Vorpremiere, am Sonnabend ist dann die große Eröffnungsfeier. Gespielt wird House, heute machen DJ Divinity und DJ Nicolai Kubera den Anfang.

Mit der komplett verglasten „Tube Station“, zu der auch zwei Innenhöfe gehören, bekommt die Friedrichstraße damit nach dem „Cookies“, „Tausend“, „Violet“ und „Scala“ eine weitere Partylocation und ist damit längst nicht mehr nur Einkaufs-, sondern auch Clubmeile.

„Wir finden den Ort auch deshalb spannend, weil er in der Stadtmitte gelegen ist“, sagt Clubmanager Babak Tajbakhsh. Geschäftsführende Gesellschafter der „Tube Station“ sind Dana Weise, der auch die Agentur „All Senses“ gehört, und Gerhard Lengauer-Strolz, Geschäftsführer des Restaurants „Josty“ im Sony-Center. Künftig ist donnerstags und freitags Barbetrieb, samstags wird die „Tube Station“ dann zum Club. Sonja Pohlmann

„Tube Station“, Pre-Opening, ab 23 Uhr, Eintritt: 10 Euro, Friedrichstraße 180–184, Mitte, www.tube-station.de

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