Veranstaltungen : Music Week mit großen Namen

Im Spätsommer geht die "Berlin Music Week" in die nächste Runde. Bekannte Künstler wie Primal Scream oder DJ Hell sollen auftreten. Die ebenfalls stattfindende Popkomm wird zur Fachbesuchermesse.

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Noch vier Monate bis zur Neuauflage der „Berlin Music Week“ – da wird es Zeit für die Feinplanung. Montagabend luden die Veranstalter und Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) in den Kreuzberger Club Lido, um erste Details zu verraten, wie die Musikwoche vom 7. bis 11. September konkret aussehen soll. Große Namen werden beim „Berlin-Festival“ auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof erwartet: Unter anderem sollen die britischen Bands Suede und Primal Scream auftreten, auch Mogwai, Deus und Beirut. Boy George spielt ein DJ-Set, die Berliner Apparat legen ebenso auf wie DJ Hell und Echo-Preisträger Pantha du Prince.

Gleichzeitig findet wieder eine Clubnacht statt, bei der Gäste mit einem Ticket sämtliche Veranstaltungsorte aufsuchen können. Im vergangenen Jahr musste das „Berlin-Festival“ nachts abgebrochen werden, weil sich am Eingang eines Hangars Menschenmassen gestaut hatten und die Macher unter dem Eindruck der Loveparade-Katastrophe kein Risiko eingehen wollten. Neben dem Festival soll die Messe „Popkomm“ ein zentrales Standbein der Musikwoche bilden. Auch sie findet erneut in Tempelhof statt, richtet sich aber ausschließlich an Fachbesucher. „Wir sind der Business-Teil der Berlin Music Week“, sagte Popkomm-Geschäftsführer Ralf Kleinhenz. Mit der Konzentration auf das Geschäft wolle die Messe ihr Profil schärfen.

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