Stadtleben : Von hübschen Kellerasseln und weinenden Kugelschreibern

Sebastian Leber

Arne Seidel gehört seit Jahren zum festen Kern der Berliner Lesebühnenszene. Mittwochs trägt er seine kurzen Texten bei den Surfpoeten im Ballhaus Ost vor, sonntags bei der Reformbühne Heim & Welt im Kaffee Burger – immer unter dem Künstlernamen „Ahne“. Jetzt hat er ein neues Buch veröffentlicht: „Was war eigentlich morgen“ (Verlag Voland & Quist, 159 Seiten, 13,90 Euro). Die Texte darin Texte sind gewohnt schräg bis wahnsinnig. Sie handeln von der Schönheit der Kellerasseln und von weinenden Kugelschreibern. Nebenbei erfährt man, dass der Berliner Bär eigentlich ein Schmetterling ist. Und was findet Ahne noch schlimmer als Beck's Bier und beständige Wetterlagen? „Diesen Köpenicker Fußballverein, dessen Name mir im Moment nicht einfällt“.

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