Vorpremiere : Til und seine Küken von der Ostsee

Am Donnerstagnachmittag stellte Til Schweiger im „Ritz Carlton“ am Potsdamer Platz erste Szenen aus seinem neuen Film "Zweiohrküken" vor.

Eva Kalwa

Zugegeben, auch der neue Filmtitel klingt wieder niedlich: „Zweiohrküken“. Ob die Fortsetzung von „Keinohrhasen“, den mehr als sechs Millionen Zuschauer sahen, auch sonst mit Til Schweigers Erfolg von 2008 mithalten kann, wird sich nach dem Kinostart am 17. Dezember zeigen. Am Donnerstagnachmittag stellte Schweiger, 45, im „Ritz Carlton“ am Potsdamer Platz erste Szenen aus dem Film vor, der zurzeit in Berlin sowie an der polnischen Ostseeküste gedreht wird.

Bei der Besetzung vertraut Regisseur, Produzent und Drehbuchschreiber Schweiger auf Bewährtes: Erneut gibt der 45-Jährige selbst den stets von weiblichen Reizen bewegten Ludo an der Seite von Erzieherin Anna, ebenfalls wieder gespielt von der Pankowerin Nora Tschirner, die heute ihren 28. Geburtstag feiert. Auch Matthias Schweighöfer sowie Schweigers Tochter Emma sind wieder dabei, wie auch der 13-jährige Sohn und eine weitere Tochter des Filmemachers. Nur die zehnjährige Lilli Camille will auf der Leinwand nicht mehr Teil der „Schweiger Family“ sein. Ihr gefiele es nicht, so sehr in der Öffentlichkeit zu stehen, soll sie ihre Entscheidung gegenüber ihrem Vater begründet haben.

Der wurde vor kurzem bei den Dreharbeiten zu „Zweiohrküken“ auf dem Gendarmenmarkt mit blonder Perücke, rot geschminkten Lippen, im cremefarbenen Kleid und auf High Heels gesichtet. Inwieweit diese Verkleidung mit der Geschichte des Films – Ludo und Anna sind nun seit zwei Jahren ein Paar und nach so langer Zeit der Freiheitsberaubung einem Abenteuer mit ihren Ex-Partnern nicht abgeneigt – ist noch nicht bekannt. Auch nicht, ob Schweiger sein wohltrainiertes Gesäß wieder so häufig wie im ersten Teil in die Kamera hält. Sicher ist aber, das hat Schweiger verraten, dass es wieder eine Bastelszene im Film gibt, in der Ludo das titelgebende Zweiohrküken zum Leben erweckt. Eva Kalwa

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