Wachschutz : Dussmann bewacht 13 Neuköllner Schulen

Unter zehn Bewerbern hat die Wachschutzsparte der Dussmann-Gruppe den Zuschlag für die Bewachung von 13 Neuköllner Schulen bekommen. Bereits nach den Herbstferien wird sie sich mit den Schulen vertraut machen.

BerlinDie Entscheidung bestätigte Bildungsstadtrat Wolfgang Schimmang (SPD) auf Nachfrage. Sie habe das „optimale“ Angebot unterbreitet, begründete der Bezirkspolitiker seine Entscheidung. Die Wachschützer würden nach den Herbstferien beginnen, sich mit den Schulen vertraut zu machen. Am 29. Oktober beginne dann ihr voller Einsatz mit einer Präsenz von 7.30 bis 16 Uhr. Geplant ist, dass die Wachschützer immer zu zweit auftreten und neben Deutsch eine weitere Sprache – möglichst Türkisch oder Arabisch – sprechen.

Der Bezirk hatte sich vor dem Hintergrund gewalttätiger Übergriffe durch Schulfremde für den privaten Wachschutz entschieden, der zunächst bis zum 15. Juli 2008 befristet ist. Eine Verlängerung hänge davon ab, welche Erfahrungen die Schulen machten, sagte Schimmang. Zunächst seien 200 000 Euro veranschlagt, die aus dem Bezirkshaushalt bereitgestellt werden. Beim Senat hatte Neukölln keine Unterstützung für seinen bundesweit einzigartigen Vorstoß gefunden. (sve)

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