Weihnachtstanne für den Breitscheidplatz : Alle Jahre wieder: der Pannenbaum

Er ist da, der Baum für den Weihnachtsmarkt vor der Gedächtniskirche. Richtig hübsch ist er nicht, der Transport aus dem oberbayerischen Bad Tölz verlief - natürlich - nicht reibungslos. Kein Wunder, die Fichte war ja auch viel zu lang für den Lieferwagen.

Weihnachtsbaum
Im Aufbau: Die Fichte für den Weihnachtsmarkt vor der Gedächtniskirche -Foto: ddp

BerlinEin paar Tonnen zu schwer, ein paar Meter zu lang und leicht lädiert: Fast schon traditionsgemäß hat Berlin auch in diesem Jahr wieder einen "Pannenbaum" auf dem Weihnachtsmarkt vor der Gedächtniskirche, wie sich heute beim Aufstellen der Fichte aus dem oberbayerischen Bad Tölz herausstellte. Schon in den Jahren zuvor gerieten die Bäume des Weihnachtsmarktes am Breitscheidplatz in die Schlagzeilen - zumeist jedoch, weil sie zu mickrig ausfielen.

Beim Transport der 70-jährigen Fichte aus Bad Tölz verschätzte sich die Transportfirma um einige Meter. An einer Brücke beim Bahnhof Zoo blieb der Baum nach Angaben der Polizei an einem Taubengitter hängen. Einige Äste seien abgeknickt. Zudem haben sich die Bayern im Gewicht des Baumes verschätzt, teilten die Veranstalter des Weihnachtsmarktes mit. Statt der veranschlagten sechs Tonnen bringe der Baum rund zwei Tonnen mehr auf die Waage. Das Aufstellen der Solitärfichte verzögerte sich daher. Außerdem sei der 24 Meter hohe Baum wegen kahler Stellen um etwa zwei Meter gestutzt worden.

Der Weihnachtsbaum an der Gedächtniskirche wird seit dem Jahr 2000 mit großer Spannung erwartet. Damals hatte eine besonders mickrige Fichte aus dem Freistaat als "bayerische Provokation" Schlagzeilen gemacht. Sie musste als Weihnachtsbaum ersetzt werden und kam stattdessen als Futter für die Elefanten in den Zoo. (mit dpa)

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