WUNDERSAME WANDLUNGEN IM KINO UND FERNSEHEN : Als Miss Ellie plötzlich ganz anders aussah

BLAUES WUNDER

Ihre Frisur mit den aufgetürmten blauen Haaren blieb stets die gleiche, die Synchronstimme der Marge in der preisgekrönten US-Zeichentrickserie „Die Simpsons“ wechselte 2006 zum Kummer vieler Anhänger. Nach dem Tod von Elisabeth Volkmann, die der Übermutter Marge 17 Jahre ihre Stimme geliehen hatte, übernahm Anke Engelke den Part.

STIMMEN AUS DEM ALL

Für kosmische Irritationen sorgte im Jahr 1997 die Kino-Neuauflage von George Lucas Kassenschlager „Das Imperium schlägt zurück“ von 1980. Die neue Version wurde um zusätzliche Szenen erweitert. In einer davon hat der Urvater des Bösen, Darth Vader, plötzlich eine andere Synchronstimme als die gewohnt tiefe und markante von Heinz Petruo.

QUASSELSTRIPPEN

Wer ihm nach dem flinken Mund redete, musste selbst quasseln können wie ein Wasserfall: In mehr als 30 seiner Filme wurde Eddie Murphy in der deutschen Fassung von Randolf Kronberg synchronisiert. Als Kronberg 2007 verstarb, übernahm Dennis Schmidt-Foß in „Norbit“ und „Shrek der Dritte“ die Lizenz zum Schnellsprechen.

ELLIE, WECHSEL DICH!

Ein Aufschrei der Empörung ging durch die Wohnzimmer, als 1983 die langjährige Darstellerin der „Miss Ellie“, Barbara Bel Geddes, in der erfolgreichen Fernsehserie „Dallas“ ohne Kommentar durch Donna Reed ersetzt wurde. Der Tausch der Schauspielerinnen wurde in der folgenden neunten Staffel genauso unkommentiert wieder zurückgenommen.

LIZENZ ZUM TAUSCHEN

Das prominenteste Beispiel für den kommentarlosen Austausch von Hauptdarstellern fand seit 1961 bereits mehrfach in England statt: Der britische Geheimagent James Bond wurde in insgesamt 25 Filmen von acht Schauspielern dargestellt. Der letzte Wechsel fand 2006 statt, als Daniel Craig den vierfachen OO7-Darsteller Pierce Brosnan ablöste. eve

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