Stadtleben : Zeitreisen für einen guten Zweck

Noch fehlt viel Geld für die etwa 3,5 Millionen Euro teure Sanierung des alten Turms der Gedächtniskirche – doch seit gestern gibt es eine neue Einnahmequelle: Schräg gegenüber der Kirche, an der Ecke Kurfürstendamm und Rankestraße, hat die Firma Wall ihr viertes Berliner „Timescope“ installiert, das auch „Zeitreisefernrohr“ genannt wird. Wer 50 Cent einwirft, sieht historische Fotos und kann so die Entwicklung des Berliner Wahrzeichens seit Ende des 19. Jahrhunderts nachvollziehen. Zum Vergleich mit dem heutigen Zustand dient ein eingebautes Fernglas. Den gesamten Erlös erhält die Kirchenstiftung. Die Wall AG gehört zu den Hauptsponsoren der geplanten Sanierung. Konzernchef Daniel Wall hat einen nicht genannten Geldbetrag gespendet und zahlreiche Plakatflächen in Berlin zur Verfügung gestellt, auf denen zu Spenden aufgerufen wird. Seit dem Start der Spendenkampagne sind 375 000 Euro zusammengekommen. CD

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