Zirkus : Akrobatik mit Pleiten und Pannen

Der Zirkus Salto Natale gastiert ab März in Berlin. Das neue Programm bietet eine Mischung aus Travestie, Satire und Akrobatik.

Johannes Boie
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Klamauk und Akrobatik. Zirkus Salto Natale witzelt übers eigene Metier. -Foto: Promo

BerlinMenschen fliegen scheinbar schwerelos durch die Luft, Pferde mit Köpfen aus Pappe gleiten auf langen Stangen durch die Zeltkuppel, junge Asiatinnen lassen blitzschnell Diabolos durch die Luft sirren – aber unter die Tänzerinnen des Damenballetts haben sich heimlich ein paar schlecht getarnte Männer gemischt.

„Synfunia“ heißt die neueste Kreation des Zirkus Salto Natale – und sie ist gleichermaßen skurril wie verrückt. Sie wagt sich auf den schmalen Grat zwischen Travestie, Satire und Akrobatik. In Berlin gastiert die Produktion vom 20. März 2008 bis zum 27. April am Ostbahnhof. „Etwas anderes als klassischen Zirkus“ verspricht Gregory Knie, der Produzent, den Besuchern. Der 27 Jahre junge Spross aus der siebten Generation der Knie-Dynastie hat „Synfunia“ zusammen mit seinem Vater produziert.

Statt auf Tiere und Nummernshows setzt man zusammen mit Regisseur Guy Caron auf schräge Bilder, die lose zu einem Handlungsstrang verbunden sind: Ein Zirkusdirektor lässt seine Artisten proben, doch ständig passieren Pannen. Trotz aller Komik – Stunts, Akrobatik und Showeinlagen sollen dem Publikum den Atem zu rauben. Dafür arbeiten 23 Artisten aus acht Ländern, darunter eine Opernsängerin, Tänzer, Akrobaten, Komiker und Musiker.

Weitere Infos und Karten unter www.saltonatale.com

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