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Auf zur Mauerweg-Stafette.

Anlässlich des 50. Jahrestages des Mauerbaus am 13. August startet am 17. April das Filmprojekt „Mauerweg-Stafette“, initiiert von Gerd Conradt. Die 160 Kilometer des ehemaligen Grenzstreifens werden mit einer Berlinfahne abgelaufen und dienen als Material für einen Film über den Berliner Mauerweg. Dafür werden noch Läufer gesucht: Informationen gibt es unter: www.berliner-mauer-dokumentationszentrum.de. Tsp

Die Osterboten sind da. Das Stadtmuseum präsentiert bis 1. Mai in seiner Naturwissenschaftlichen Sammlung, Schloßstraße 69a in Charlottenburg, die Ausstellung „Eier, Hasen, Frühlingsboten“, die sich in kindgerechter Weise den österlichen Symbolen Hase und Ei widmet. In inszenierten Lebensräumen zeigt sie neben Feldhasen- und Wildkaninchenpräparaten die unterschiedlichsten Eier von Vögeln und anderen Tieren. Ein eigener Abschnitt ist dem Haushuhn und seinem Ei gewidmet. In einer nachgebildeten Frühlingslandschaft gibt es eine lebensgroße Häschenschule und viele einheimische Tiere mit versteckten Nestern zu entdecken. Hier können die jungen Naturforscher auf „Eiersuche“ gehen und in einem Mikroskopierbereich verschiedenste Insekten-Eier „unter die Lupe“ nehmen. Tsp



Neue Ausstellung im Kolbe-Museum


Das Georg-Kolbe-Museum stellt in seiner neuen Ausstellung das Werk des Berliner Bildhauers William Wauer (1866 bis 1962) vor. Darin geht es vor allem um die bislang wenig beachteten Einflüsse des Kubismus auf die moderne Bildhauerei der späten Kaiserzeit und Weimarer Republik. Die Skulpturen Wauers zeichneten sich durch eine kantig-geometrisierte Abstraktion aus und führten insbesondere im Bereich der Porträtplastik zu einer völlig neuen Ausdrucksform. Wauers berühmtestes Werk – die „Monumentalbüste“ von Herwarth Walden – ist den Museumsangaben zufolge zu einem Inbegriff formaler Radikalität der deutschen Moderne geworden und auch in der Ausstellung zu sehen. Insgesamt werden bis 19. Juni über 64 Exponate präsentiert – davon etwa die Hälfte von Wauer. Zudem sind Werke von Walter Gropius, Rudolf Belling und Oswald Herzog und Georg Kolbe zu sehen. 1937 wurden Wauers Werke als „entartet“ diffamiert, viele haben die NS-Zeit nicht überstanden. dapd

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