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Frischeparadies ganz frisch.

Nach ausführlichem Umbau wurde das „Frischeparadies Lindenberg“ in der Charlottenburger Morsestraße 2 am gestrigen Montag vollständig neu in Betrieb genommen. Alle Verkaufsbereiche des Delikatessen-Supermarktes haben nun deutlich mehr Platz – das kommt vor allem der stark erweiterten Weinabteilung zugute. Außerdem wurde ein kleines Bistro in Betrieb genommen: Regis Louviot, bislang Sous-Chef in „Fischers Fritz“, kocht dort täglich von 11.30 bis 14.30 Uhr klassisch französische Gerichte zu günstigen Preisen. Eine offizielle Eröffnung durch den Unternehmenseigner Richard Oetker ist erst für den 10.Mai geplant. bm

Neue Fähre für die Pfaueninsel. Eine neue Personen- und Autofähre für die Pfaueninsel wird derzeit von der Sassnitzer Bootswerft Rean auf Rügen gebaut. Den Auftrag für den 32 Meter langen Neubau habe die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) erteilt, sagte Werft-Chef Rainer Käning.

Für Mitte Mai ist die Überführung des bis zu 150 Passagiere fassenden Schiffs über Oder und Havel geplant. Die Pfaueninsel ist seit 1821 über eine öffentliche Fähre erreichbar. Gegenwärtig sind im Touristenverkehr das kleine, bis 25 Menschen fassende Boot „Louise“ und eine 20 Tonnen schwere

Autofähre im Einsatz. dapd

Ehrung für Kani Alavi. Der Berliner Künstler und Vorsitzende der Initiative „East Side Gallery“, Kani Alavi, erhielt gestern durch Kulturstaatssekretär André Schmitz und im Namen von Bundespräsident Christian Wulff die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik überreicht. Damit solle „der große Einsatz Alavis für das Entstehen der East Side Gallery, deren Erhaltung und die Rekonstruktion zum Jahrestag des Mauerfalls“ geehrt werden, sagte Schmitz. Mit ihren Arbeiten hätten 118 Künstler aus aller Welt ihre Freude über den Fall der Mauer zum Ausdruck gebracht. Ihre nun rekonstruierten Bilder kündeten millionenfach in aller Welt von diesem historischen Ereignis. Tsp

Liebe, Sünde, Film. Das Filmfestival „Achtung Berlin – New Berlin Film Award“ startet am Mittwoch um 20 Uhr mit der Vorführung des Screwball-Musicals „Die letzte Lüge“ im Kino International in der Karl-Marx-Allee 33. Der Film von Regisseur Jonas Grosch handelt von versteckten Leidenschaften, heimlichen Liebschaften und verqueren Beziehungen. Liebe, Lügen und letztlich doch eine Portion Wahrheit kommen ans Licht. Der Filmabend wird ergänzt durch einen Auftritt der Ska-Band „The Busters“, von der auch Teile der Filmmusik stammen. Neben dem Regisseur, den Schauspielern, darunter Katharina Wackernagel, und anderen Mitgliedern des Filmteams werden Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur erwartet. Karten für die Eröffnungsfeier können beim Kino International (Tel. 24 75 60 11) erworben werden. „Die letzte Lüge“ wird einen Tag später, 20.15 Uhr, im Filmtheater am Friedrichshain erneut gezeigt, wieder mit der Band als Begleitprogramm. Auf die Eröffnung des Filmfestivals folgt eine Woche lang die Präsentation von 80 Filmen, die in der Region Berlin/Brandenburg entstanden sind. Im Mittelpunkt steht die Retrospektive „Berlin im Musikfilm 1950 – 2010“. In einer historischen Rückschau werden Filme über die Berliner Musikszene gezeigt: von der Produktion einer Megaschallplatte im Studio und ihrem Weg in die Disko bis zur Cocktail-Fernsehschau im Friedrichstadtpalast von 1964.ecp

Noch mehr Film. Im Kino in den Hackeschen Höfen (Tel. 28 34 603) feiert an diesem Dienstag, 20 Uhr, die Tragikomödie „Der Dieb des Lichts“ Publikumspremiere. Regisseur Aktan Arym Kubar reist eigens aus Kirgisien an, um sein Werk vorzustellen und Fragen des Publikums zu beantworten. Im Mittelpunkt steht der Elektriker eines kleinen Dorfes in Kirgisien, ein Mann mit viel Verständnis für die Nöte der Stromkunden, der bei mangelnder Finanzkraft auch schon mal den Zähler rückwärts laufen lässt. Das kostet ihn allerdings den Job. Aber als findiger Mann hat er schon eine neue Idee zur Stromgewinnung: Windkraft.ac

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