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Classic Open Air auf dem Gendarmenmarkt

. Seit 20 Jahren veranstaltet Gerhard Kämpfe jeden Sommer „Classic Open Air“ auf dem Gendarmenmarkt – eine lange Zeit, möchte man meinen. Nicht für Herbert Feuerstein: „Bei meinem Alter freue ich mich ja über alles, was erst 20 ist“. Da ist er wieder, der trockene Humor, mit dem Feuerstein auch in diesem Jahr die Eröffnung am 7. Juli moderieren wird. Bei der Pressekonferenz im Hilton, auf der das Jubiläumsprogramm vorgestellt wurde, hatte er nur Schmeicheleien für seinen Gastgeber übrig: „Wenn Gerhard Kämpfe etwas will, stößt man bei ihm auf eine Mauer, wie sie Berlin nie hatte.“ Gut so: Sonst würde der berühmte Platz nicht jedes Jahr für einige Tage verzaubert werden. Traditionell präsentiert das Festival klassische Musik in ihrer populären Variante. Rock, Jazz und Pop sollen dazugehören, deshalb auch „Classic“ – mit „c“. Wobei der klassische Anteil diesmal höher ist als in den vergangenen Jahren. Nur die Scorpions, die mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg auftreten (11.7.), fallen aus dem Rahmen. Ansonsten führt Sopranistin Barbara Krieger mit José Cura in einer „Italienischen Nacht“ in die bedeutendsten italienischen Opern ein (8.7.), der belgisch-polnische Komponist Henri Seroka stellt sein 2004 komponiertes „Credo“ vor (9.7.), und Sopranistin Anna Maria Kaufmann will die Frage klären, was der Unterschied von Operette und Musical ist (10.7.). Tickets kosten zwischen 39,50 und 89,50 Euro, nur das Familienkonzert am 9.7. ist deutlich günstiger.uba

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