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Türkiye, Türkiye – im Kino.

Die Fußballer von Hertha BSC liegen seit gestern am Strand von Mallorca und feiern ihren Aufstieg, die Bundesligasaison ist vorbei, am Wochenende steht in Berlin noch einmal das DFB-Pokal-Endspiel an – und danach ist noch immer nicht Schluss. Denn am 3. Juni wird im Kino der UCI-Kinowelt in den „Gropius Passagen“ gefeiert. Dort wird das EM-Qualifikationsspiel zwischen der Türkei und Belgien aus Belgien live übertragen, mit türkischen und deutschen Kommentatoren. Der Eintritt beträgt 8 Euro. Karten unter www.uci-kinowelt.de AG

Familientag beim Staatsballett. Am Sonnabend, 21. Mai, können Kinder mit ihren Eltern hinter die Kulissen des Staatsballetts in der Deutschen Oper gucken. Von 10 bis 14 Uhr lädt das Education- Programm des Staatsballetts „Tanz ist Klasse!“ ein; die Kurse dauern 90 Minuten. Gemeinsam werden Szenen aus „OZ – The Wonderful Wizard“ oder „Schneewittchen“ einstudiert, Kostüme und Requisiten vorgestellt und einige Geheimnisse über Spitzenschuhe gelüftet. 10 und 12 Uhr (6-11 Jahre), 10.45 und 12.45 Uhr (12-16 Jahre). Kosten 2 Euro (bis 16 Jahre), 4 Euro (Erwachsene). Anmeldung erbeten unter der Telefonnummer 34 384-166 oder per Mail an education.pr@staatsballett-berlin.de AG

Klassik im Galopp. Mit einem Sommerkonzert an der frischen Luft feiert der Verein „Hoppegarten Klassik“ dieses Jahr seinen 25. Geburtstag. Vom 17. bis 19. Juni finden Konzerte auf der Galopprennbahn im Rahmen der „Philharmonie im Grünen“ statt. Auf der Bühne spielen das Bläserensemble des Rundfunk-Sinfonieorchesters, das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt und Andrej Hermlin and his Swing Dance Orchestra. Karten ab zwölf Euro unter www.hoppegarten-klassik.de oder 479 974 46. kona

Die Odenwaldschule im Blick. Am Donnerstag, 20.15 Uhr, hat der Dokumentarfilm „Und wir sind nicht die Einzigen“, der die Missbrauchsfälle an der hessischen Odenwaldschule thematisiert, in Anwesenheit des Regisseurs Christoph Röhl im Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz Berliner Premiere. Der Titel ist einem Brief entnommen, den zwei Missbrauchsopfer 1998 an die der Reformpädagogik verpflichtete Schule geschickt hatten, der aber kaum beachtet und im Wahrheitsgehalt angezweifelt wurde. Der heute in Berlin lebende, doch in England geborene und aufgewachsene Röhl war selbst von 1989 bis 1991, während des Studiums in Manchester, als „English Helper“ an der Schule beschäftigt, um mit den Schülern Englisch zu sprechen. In zahlreichen Interviews mit Betroffenen, ehemaligen Schülern, Lehrern und Menschen aus dem Umfeld der Schule versucht Röhl den Ursachen des Missbrauchs wie auch des langen Schweigens auf den Grund zu gehen. Karten zu 6,50 Euro gibt es an der Kinokasse. ac

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