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Die Prenzlwichser sind da

. Gerade gestern angekommen. Da war die Premiere von „Free Wedding“, der neuen Produktion des um die ironische Aufbereitung beliebter Klischees schon lange hoch verdienten Prime-Time-Theaters in der Müllerstraße 163b. Für die Krimikomödie über Integration und Gentrifizierung haben Constanze Behrends und Oliver Tautorat, die Erfinder von „Gutes Wedding, schlechtes Wedding“, sich diesmal sogar seriöse Schauspielerkollegen von der Schaubühne am Lehniner Platz als Verstärkung geholt. Latte-Säufer aus Charlottenburg also. Wenn das nur gut geht. Die beiden ermitteln als Polizistenkarikaturen im „Miami Vice“-Stil und versuchten zwanghaft, die von Besserverdienenden eingeschleppte Ökowelle einzudämmen. Denn ein dönerfreier Wedding, das geht ja gar nicht. Nächste Vorstellungen sind am Sonntag 27. Mai um 16.30 und 20.15 Uhr. Spielplan und Preise unter: www.primetimetheater.de.

Bambule in Marzahn. „Die Show“ heißt ein Theaterprojekt, das Freitag um 18 Uhr umsonst und draußen vor dem Haupteingang des Einkaufszentrums Eastgate am S-Bahnhof Marzahn Premiere feiert. 20 junge Leute aus Marzahn und Hellersdorf rappen, singen, tanzen, spielen 20 von Wolfgang Herrndorfers Russenmafia-Roman „Tschick“ inspirierte Geschichten. Spannende Sache.

Klingklong im Tiergarten. Das liebliche Pfingstfest naht und mit ihm eine echte Fanveranstaltung: das Carillon-Festival. Carillonneure aus ganz Europa treffen sich zu Vorträgen über ihre 500 Jahre alte Kunst im Musikinstrumentenmuseum. Und Spaziergänger können den Fertigkeiten der Turmglockenspieler für umsonst am Sonnabend und an beiden Pfingsttagen an der John-Foster-Dulles-Allee lauschen. Lokalmatador Jeffrey Bossin traktiert natürlich auch seinen Stockspieltisch. Mehr zum Programm unter: www.carillon-berlin.de. gba

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