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Film ab am Schinkelplatz

. Berlin sei „dazu verdammt: immerfort zu werden und niemals zu sein“ – das hatte der Publizist Karl Scheffler schon vor rund 100 Jahren festgestellt, als hätte er damals das Drama des BER geahnt. Am Donnerstagabend aber gab der tiefsinnige Satz das Motto der ersten der drei „Ufa-Filmnächte“ ab, zu der die Berliner Repräsentanz und die Ufa auf den Schinkelplatz gebeten hatten. Schefflers Satz fiel im Vorfeld beim Empfang in der von Bertelsmann rekonstruierten Stadtkommandantur Unter den Linden 1, Wolf Bauer, Geschäftsführer der „Ufa Film & TV Produktion“, hatte mit dem Zitat auf die beiden Filmperlen des Abends angespielt, die Dokumentarfilme „Berlin: Sinfonie einer Großstadt“ (2001/02) von Thomas Schadt, der ebenfalls anwesend war, und Walther Ruttmanns „Berlin – die Sinfonie der Großstadt“ (1927). Gemeinsam mit Bertelsmann-Vorstandsmitglied Thomas Hesse hatte Bauer die Gäste begrüßt, darunter Produzent Nico Hoffmann und die Schauspieler Joachim Król und Franz Dinda. Mit Regen hatte der Abend begonnen, der Himmel klarte aber rechtzeitig auf, und für die beiden folgenden Abende war sowieso Wetterbesserung avisiert. Am Freitag stand Joe Mays „Asphalt“ auf dem Programm, an diesem Sonnabend wird Fritz Langs „Spione“ gezeigt (20.30 Uhr, 10 Euro Eintritt, Karten unter 44 30 44 30 oder www.ufa-filmnaechte.de). ac

Pariser Sportplatz. Vor dem Brandenburger Tor wird am Sonntag geschwitzt, und das nicht nur aufgrund der Hitze. Beim Wettkampf „Berlin fliegt!“ treten vier Nationen mit jeweils einer Weitspringerin, einem Weitspringer und einem Stabhochspringer in vier Runden gegeneinander an; der Eintritt ist frei, es werden keine Karten vergeben. Einlass auf die Tribünen erfolgt ab 12.30 Uhr. Details unter www.leichtathletik.de Tsp

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