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Foto: promo
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Advent für Genießer.

Gedichte, Geschichten und Lieder zur vorweihnachtlichen Teestunde bietet Schauspielerin Erika Skrotzki, am Piano begleitet von Andreas Altenhof, am Sonntag, 9. Dezember.

Sie erzählt von Glück und Armut, vom Zauber des weihnachtlichen Augenblicks trotz aller Not, von festtäglicher Freude – Texte von Joachim Ringelnatz, Anton Tschechow, Adalbert Stifter, Joseph von Eichendorff, Elisabeth Langgässer, Selma Lagerlöf, Ludwig Thoma. Das heiter-besinnliche Programm erzählt von bitterer Not und konsumfrohen Festen, vom Zauber des Christabends und Erinnerungen an den Gottesdienst im Nachkriegsberlin, von Weihnachtswundern und leuchtenden Winternächten – und es lädt zum Mitsingen bekannter Weihnachtslieder ein. Der festliche Nachmittag beim Tagesspiegel am Askanischen Platz 3 startet um 15 Uhr mit adventlichen Leckereien – Plätzchen, Petits Fours, Schweizer Backwerk, englischen Sandwiches. Die Lesung beginnt um 16 Uhr (Ende gegen 17.30 Uhr). Eintritt: 29 Euro inklusive Verköstigung. Reservierungen unter Tel. 29021-520. lei

Vorsicht an der Bahnsteigkante. Schön ist er ja, und auch ganz schön alt. Der Bahnhof Lichterfelde West wurde am 15. Dezember 1872 eröffnet, jetzt steht das 140-Jährige an – und das soll gefeiert werden mit einem Bahnhofsfest am 15. und 16. Dezember. Im Bürgertreffpunkt in der Hans-Sachs-Straße 4 ist vom 15. bis 21. Dezember eine Ausstellung mit Fotos und Schautafeln über den Halt an der Wannseebahn zu sehen – vom Vorortbahnhof bis hin zum „Amibahnhof“, der Station der US-Soldaten in West-Berlin. Von einem überdachten Sonderbahnsteig verkehrten die Alliierten nach Westdeutschland (die britischen Soldaten fuhren ab Charlottenburg, die Franzosen ab Tegel). Am ersten Tag des Bahnhofsfests in Lichterfelde West werden Dampflok- Führerstandsmitfahrten angeboten. Auch historische Führungen rund um den Bahnhof sowie entlang der Ladestraße des Güterbahnhofs finden statt. Am Sonntag, um 11.30 Uhr, geht Autor Horst Bosetzky bei einer Lesung auf ganz persönliche S-Bahn-Erinnerungen ein. Der Eintritt ist frei. AG

Geschichte zum Anschauen. Berlin im 20. Jahrhundert steht im Mittelpunkt dreier DVDs, die die Dortmunder Produktionsfirma Polar Film zum Stadtjubiläum herausgebracht hat. Die Dokumentation „Olympia 1936“ stützt sich vor allem auf die Aufnahmen von Filmamateuren, die nur für den privaten Gebrauch drehten und so unzensierte Zeitdokumente schufen. In „So war Berlin“ wurden private Filmaufnahmen aus den 30er und 40er Jahren versammelt, gedreht von Berlinern, Touristen aus Deutschland und dem Ausland wie auch Teilnehmern der Olympischen Spiele. In „Filmschätze aus Berlin“ sind Filmdokumente aus drei Zeitabschnitten zu sehen, aus den 30er Jahren, aus der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg und aus dem Ost-Berlin der DDR-Jahre. Die drei DVDs sind im Handel erhältlich. Tsp

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