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Zille sein Milljöh.

Tragischkomisch sind Heinrich Zilles Werke, das Lachen bleibt einem im Halse stecken. Drei Zille-Bewunderer haben sich zusammengetan und ein Programm zusammengestellt, das sie im Rahmen der Ausstellung „Zensur und Willkür – Zille im Nationalsozialismus“ am Donnerstag, 13. Juni, 19 Uhr im Museum Villa Oppenheim präsentieren. „Witze machen sollste ...“ spiegelt Heinrich Zille in Texten von Tucholsky, Liebermann, Kollwitz und anderen. Es liest Schauspieler und Rezitator Hans-Jürgen Schatz, als Gast Sigrid Grajek (Gesang). Die Einführung übernimmt Pay Matthis Karstens, der zum Thema geforscht und eine Publikation vorgelegt hat. Der Eintritt ist frei, sich die Ausstellung dazu anzusehen eigentlich ein Muss. Sie zeigt, welche Werke Heinrich Zilles zensiert, von den Nazis beschlagnahmt oder verboten wurden und beleuchtet die propagandakonforme Umdeutung. Erstmals seit 45 Jahren werden aus der Sammlung Axel Springer zwei Glasfenster von Zille gezeigt, die sich in der Zille-Klause befanden. Tsp

Designer-Nachtschicht. Knapp 40 Designstudios laden am Donnerstagabend zu Vernissagen, Barbecues, Lesungen und Atelierrundgängen ein. Von 19 bis 23 Uhr öffnen Showrooms und Läden von Wedding bis Marienfelde ihre Türen, der Eintritt ist frei. Alle teilnehmenden Designstudios finden Sie unter: www.create-berlin.de. Die Lange Nacht der Designstudios ist Teil des International Design Festival im Flughafen Tempelhof, das am Mittwoch beginnt und bei dem bis Sonntag mehr als 500 Designer aus rund 30 Nationen ausstellen. Das Partnerland ist diesmal Polen. Das Tagesticket kostet 16 Euro, ermäßigt 12 Euro, den Festival-Pass gibt’s für 60 Euro. Columbiadamm 10, Tempelhof, Eingang über Hangar 2. Mehr Informationen zum Internationalen Design Festival gibt es im Internet unter:

www.dmy-berlin.de. Tsp

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